Was die Politik noch heiß diskutiert, ist beim Hamburger SV längst Normalität: Eine Deutsch-Klausel im Vertrag einiger ausländischer Profis. So müssen die Brasilianer Thiago Neves und Alex Silva, sowie der Nigerianer Macauley Chrisantus zwischen Trainingsplatz und Massagebank auch noch Vokabeln und Grammatik pauken. Für Sportchef Dietmar Beiersdorfer ist das eine Selbstverständlichkeit: "Das ist wichtig, um die Spieler schnell zu integrieren. Der Unterricht ist verbindlich."
Der Grundkurs "Fußballdeutsch" ist übrigens kein Hamburger Phänomen. Auch in Berlin und Hoffenheim sind Sprachkurse Pflicht. Überfüllte Volkshochschul-Klassen bleiben den drei HSV-Profis allerdings erspart. Zwei Lehrerinnen vom Goethe-Institut kommen nach Hause oder ins Stadion. Alex Silva lernt fleißig. Er sagte dem Hamburger Abendblatt: "Ich will schnell die Sprache lernen, um mich auf dem Platz verständigen zu können." Und er macht ausgezeichnete Fortschritte. Neben elementaren Begrüßungsformeln wie "Woher kommst Du?" oder "Wie geht's?" hat er auch schon einige Fußballvokabeln verinnerlicht: "Hinten, vorne, links, rechts und Leo", könne er schon, berichtet Silva erfreut. Für alle Fußballfremden: Leo heißt auf dem Platz so viel wie "Lass den Ball durch, ich habe ihn!"
Stefan Fuckert, Autor, Siegen
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In acht Tagen ist Bescherung. Auf meinem Wunschzettel standen bislang unter anderem eine Flasche Whisky, ein Kochbuch und ein Norwegerpullover. Ich habe alles wieder gestrichen. Denn ich möchte lieber was für Auge und Ohren. Ich wünsche mir,
- dass die Stimmung in vielen Bundesligastadien so wird wie beim FC St. Pauli,
- dass Franck Ribéry auch mal einen Beinschuss verpasst kriegt,
- dass man beim Thema Borussia Mönchengladbach bald wieder an eine Herde ungestümer Fohlen denkt,
- dass Frankfurts Caio die Fitnesskurve kriegt und sein wahres Können zeigt,
- dass Spanien-Heimkehrer Timo Hildebrand mal wieder etwas vom Leben zwischen zwei Pfosten erzählen darf und nicht vom Leben auf einer Bank,
- dass Ellenbogenschläge nicht mit Gelb, sondern einem Platzverweis bestraft werden,
- dass der 1. FC Köln zu Weihnachten so viel Geld geschenkt bekommt, um Lukas Podolski zu verpflichten und wir nicht noch den 289. Artikel über dieses Thema lesen müssen,
- dass der Bochumer Philipp Bönig nach 120 torlosen Bundesligaspielen mal ins Netz trifft,
- dass der FC Schalke 04 wieder eine echte Nummer 10 verpflichtet, am besten eine Mischung aus Lampard, Xavi und van der Vaart,
- dass sich möglichst viele grauen Mäuse in schillernde Paradiesvögel verwandeln.
Und was wünschen Sie sich vom Fußballgott zu Weihnachten?
Erik Wegener, Autor, München
... dass die Aussage von Egidius Braun (siehe Weihnachtskalender) beherzigt wird. Ein wahrlich verwegener Wunsch, leider.
Steffen am 19.12.08 9:37
...das man aufhört von der "tollen stimmung beim fc st pauli" zu reden, den beim hsv ist wesentlich mehr los!
Frank Uwe am 18.12.08 16:11
...dass Gladbach endlich zurück in die Erfolgsspur findet und mit einem langfristigen Konzept arbeitet.
allesbasketball am 18.12.08 0:06
@Jules
-
Das würde ja bedeuten, dass die Bayern maximal 4. werden, und dass dem Uli Hoeneß [...] der Schlag trifft.
Nun denn, dass zweite wünscht sich hier hoffentlich keiner, der Rest wäre Ok.
-
Allerdings nur dann, wenn der HSV noch lernt Fussball zu spielen.
-
Ansonsten wünsche ich mir Hoffenheim oder Leverkusen - die beiden spielen halt den schönsten Fussball - als deutschen Meister.
-
Norbert am 17.12.08 10:02
dass Uli Hoeneß mal von seinem hohen Ross runter kommt.
Jörg am 17.12.08 9:39
...dass Bremen die Bayern auch in der Rückrunde zerlegt!
Ulrik am 17.12.08 7:19
das Hannover 96 auf am Ende auf den Internationalen Plätzen sein wird :)
Tobias am 16.12.08 20:16
dass Klinsmann wieder seinen "attraktiven Fußball" spielen lässt, wie zu Beginn der Hinrunde... ;)
Florian am 16.12.08 19:43
...dass Mario Gomez nicht zu den Bayern wechselt ;)
Ute am 16.12.08 18:04
...dass die Kleinen den Großen in guten Spielen möglichst viele Punkte wegnehmen und dadurch am letzten Spieltag die Plätze 1-7 um die Meisterschaft und 12-18 um den Klassenerhalt kämpfen.
Til am 16.12.08 17:59
Dass Bayern die CL gewinnt, Hoffenheim aber vor Bayern Meister wird, der BVB vor Schalke abschneidet und der VFB auf einen UEFA Cup Platz landet.
:-)
Kaschper Häusle am 16.12.08 17:33
... dass endlich mehr stars vom kaliber ribery und diego in die Liga kommen
... dass die deutschen vereine international was reißen (UEFA- Cup ist drin, Bayern: Finale bei Losglück auch)
... und zu guter letzt: Deutscher Meister wird nur der SVW!
Peter am 16.12.08 16:58
...dass alle Bundesligamannschaften einen so attraktiven Fußball spielen wie in Hoffenheim und auf der Insel.
Tille am 16.12.08 16:45
Das der KSC sein spielerisches Potential in der Rückrunde endlich mal ausschöpfen kann!
Und Hoffenheim vor den Bayern bleibt :-)
Pierre am 16.12.08 16:33
... Kuranyi in der Torschützenliste unter den ersten 5. Das ist utopisch, aber wenn man an den Weihnachtsmann glaubt, dann auch daran ;-)
Katrin am 16.12.08 16:07
...dass Bayern die Gegner in der Rückrunde vernichtet.
Jochen am 16.12.08 15:27
das der BVB mal wieder die Nummer eins wird im Revier zum 100jährigen Vereinsjübilaum !
jensen am 16.12.08 15:17
... davon abgesehen, dass ich nicht an den Fußballgott glaube ... wünsche ich mir doch, das Hoffenheim an Ende vor den Bayern steht und bei Schalke auch noch was klappt ----
Andi am 16.12.08 14:27
...dass Bremen mal drei Spiele am Stück zu Null spielt.
Keule am 16.12.08 14:01
das dynamo dresden mal die kurve bekommt...
Robert am 16.12.08 12:51
...dass der HSV Meister vor Hoffenheim und LKeverkusen wird und Gladbach mit ner tollen Rückrunde den Klassenerhalt sichert!
Jules am 16.12.08 11:58
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Die Fans von Borussia Dortmund in Südlohn im Münsterland sind verzweifelt. Das Maskottchen des Vereins, Biene Emma, ist entführt worden. Zunächst ging man vom Naheliegendsten aus: Die Konkurrenten von Schalke 04 stecken hinter dem Verbrechen. Doch dann meldete die niederländische Tageszeitung "De Telegraaf", dass ein Pilot aus den Niederlanden Emma aus der Fankneipe stibitzt hat. Der Pilot fliegt jetzt mit dem Kuscheltier durch die Weltgeschichte und schickt ab und zu Fotos von Emma neben bekannten Touristenzielen: Bislang war Emma schon am Weißen Haus in Washington, auf dem Sunset Strip in Las Vegas, in Irland, Panama, auf den Azoren und auf Kuba. Erst in einem Jahr will der Pilot die Biene zurückbringen.
Der Wirt der Fankneipe möchte nicht so lange warten. Er richete bereits einen verzweifelten Appell an die Biene: "Wir sagen: Emma, komm sofort wieder. Sonst erleben wir womöglich eine lange Pechsträhne." Das kann eigentlich nicht der Grund sein, denn Borussia ist derzeit Tabellensechster und seit dem Verschwinden von Emma Ende September ist von einer Pechsträhne nichts zu spüren. Vielleicht ist man eher ein wenig neidisch auf die Biene. Denn das Maskottchen ist, anders als der BVB, schließlich noch international vertreten.
.
Stefan Fuckert, Autor, Siegen
Oh gott, erst lassen die tollen fanclubs zu das man unser banner klaut und jetzt das. Ich packe meine fahne, trikots, schals usw. lieber mal in den safe!
Peter am 15.12.08 18:45
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Unter Aushilfscoach Markus Babbel hat sich der VfB Stuttgart erstmal gefangen. Aber ob er auch die verkorkste Transferpolitik korrigieren kann? Seit der Meisterschaft 2007 hat der Klub elf Spieler verpflichtet: Davon sind Raphael Schäfer, Gledson, Sergiu Radu und Ewerthon längst wieder weg. Yildiray Bastürk, Daniel Ljuboja und Ciprian Marica kommen immer noch nicht zurecht. Nur Jens Lehmann erfüllt die Erwartungen.
Gleichzeitig wurden die Eigengewächse Christian Gentner, Julian Schuster, Tobias Weis und Andreas Beck verscherbelt - die letzten beiden nach Hoffenheim, wo sie nun Erfolge feiern. Gentner ist in Wolfsburg Leistungsträger und Schuster brilliert beim SC Freiburg. Beim VfB kommt derweil angeblich niemand klar. Liegt es den verschlossenen Schwaben? An der nervigen Kehrwoche? Oder Ist die depressionsfördernde Kessel-Lage Stuttgarts schuld oder doch das Eisschrankambiente in der weitläufigen Arena?
Guckt man auf die Personalauswahl beim letzten Vorrundengegner, dem FC Bayern, fällt die schwäbische Bilanz noch trister aus. Die Münchner hatten zuletzt eine glänzende Erfolgsquote, was Einkäufe angeht. Das war aber auch nicht immer so. Als Manager Uli Hoeneß in etwa so jung war wie VfB-Sportdirektor Horst Heldt heute, nämlich 39, griff auch er oft genug daneben. Auch Calle Del’Haye, Lars Lunde, Jean-Pierre-Papin, Jonny Ekström, Michael Sternkopf, Mark Hughes, Mazinho, Alan McInally. Emil Kostadinow, Adolfo Valencia, Andreas Herzog waren blitzsaubere Flops. Nur redet heute keiner mehr davon.
Erik Wegener, Autor, München
Kennst Du die Herren Lahm, Schweinsteiger, Lell, Rensing, Hummels?
Dass Du Dich wegen der Schwabenklischees auf den Schlips getreten fühlst, ist verständlich aber genauso kindisch.
Das mit dem "klar kommen" bezog sich nicht explizit auf Nachwuchsspieler.
Horst Heldt ist jung, aber auf einem guten Weg. Und er holt Spieler, die floppen, genauso wie Hoeneß und Allofs. Also komm runter von der Palme, ist alles halb so wild! :-)
anderl4711 am 12.12.08 14:38
Der Artikel besitzt die Qualität eines sehr mäßigen Lückenfüllers. Vorurteile als Argumentationsgrundlage heisst die journalistische Sorgfaltspflicht missachten. Deshalb wurde wohl mit "Autor" unterschrieben.
Der angestellte Transferpolitik-Vergleich zwischen Bayern und Stuttgart krankt an allen Ecken und Enden und führte naturgemäß zu Ende gedacht (was nicht gemacht wurde) zu dem Ergebnis, dass dem VFB zu den miesen Transfers zu gratulieren sei, weil wie in München titelreiche Jahre kommen werden.
mitdenker am 12.12.08 14:37
da wurden wohl ein paar spieler der jüngeren bayern geschichte vergessen, die der nun schon etwas reifere herr hoeneß zum fcb holte:
roque santa cruz, lukas podolski, jose ernesto sosa, vahid hashemian, ali dai, marcell jansen,...
von daher ist fehleinkaufsquote vom vfb gar nicht viel mehr als alltag in der bundesliga!
SamRice am 12.12.08 14:16
ach gottle, hier glänzt mal wieder ein bayer mit all seinen klischeekenntnissen über stuttgart: kehrwoche, kessellage, verschlossene schwaben... genau, und die münchner essen nur weißwürste und tragen lederhosen.
der nachwuchs kam in den letzten jahren beim vfb nicht klar? stimmt, deshalb bringt man auch mit gomez, tasci und khedira (u21) einen nationalspieler nach dem anderen hervor. wo sind denn die bayern-eigengewächse der letzten jahre? kroos soll ausgeliehen werden, ottl stagniert...
vor eineinhalb jahren wurde heldt noch über den grünen klee gelobt wegen seiner transferpolitik, und nun soll er zu jung sein?
schwabenpfeil am 12.12.08 11:22
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Der Stachel der Enttäuschung über die zuletzt so desolaten Vorstellungen des FC Schalke 04 sitzt so tief, dass die Fans der Königsblauen wohl geschmunzelt haben, als durchgesickert ist, dass in ihrem Stadion 2010 ein Eishockeyspiel stattfinden soll. Die Vorstellung von Bodychecks und wilden Raufereien dürfte Balsam für die blau- weiße Fanseele sein, zumal diese erstmal die Horrorvision verarbeiten muss, dass mit Oliver Bierhoff, der Antityp eines klassischen Ruhrpottlers, als Manager gehandelt wird.
Bei Penalty und Powerplay könnte allerdings Trainer Fred Rutten neue Inspirationen finden, um seine Spieler wieder auf die Erfolgsspur zurückzuführen. Der lokale Eishockeyclub, die Schalker Haie, würden sich sicher auf ein kleines Trainingsmatch gegen die Fußball- Kollegen freuen. Manuel Neuer muss keine Angst vor Patzern haben - die Tore im Eishockey sind schließlich viel kleiner. Auch die kräftigen Gerald Asamoah und Fabian Ernst werden auf dem Eis sicher eine souveräne Figur beim Bodycheck machen.
Doch ob der FC Schalke 04 ünberhaupt sechs Spieler für eine Eishockeymannschaft zusammen bekommen würden? Die Südamerika-Fraktion um Farfan und Rafinha wird von der Kälte in der Emscher- Lippe- Eishalle sicher nicht begeistert sein. Ob Kevin Kuranyi mit einem Helm seine Frisur zerstören würde?
Stefan Fuckert, Autor, Siegen
Amüsante Vorstellung mit dem Eishockey-Trainingsmatch. Wäre sicherlich spaßig zu sehen, wie die Schalker auch noch von einer Jugend- oder Hobbymannschaft vorgeführt werden. Was anderes gibt es im Gelsenkirchener Eishockey nämlich leider nicht mehr.
Haie-Fan am 6.12.08 11:20
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Theofanis Gekas von Bayer 04 Leverkusen ist der Prominenteste. Woche für Woche sitzt der Grieche draußen und mault nicht. Auch vom Gladbacher Ersatztorwart Christofer Heimeroth hört man wenig. Kein Mosern, kein Meckern, kein Zetern, keine Frings-Allüren. Das Gleiche gilt für Francisco Copado (Hoffenheim) oder den Bremer Markus Rosenberg. Sie sind fit, könnten auflaufen, sind heiß, aber: nichts. Warum begehren sie nicht auf?
Die Lösung ist ganz einfach. Es liegt an der Sitzheizung. Die Ersatzbänke bestehen in den modernen Fußball-Arenen längst aus Komfort-Sitzen - mit ergonomischer Polsterung, hohen Rückenlehnen. Und eben Heizung. Auf Knopfdruck wird's warm. Da fällt es leicht, mal zuzugucken. Da lässt sich auch die Dezemberkälte aushalten.
Zu verdanken haben wir die gehobene Sitzkultur übrigens dem Sportkameraden Friedel Rausch (170 Bundesligaspiele für Schalke). Als der 1995 Trainer in Kaiserslautern war, bekam er einen Komfortsessel im Stile eines Sitzes aus der Auto-Oberklasse gestellt. Von da an wollten auch die Spieler erste Klasse sitzen. Also wurden die Dinger auf dem Betzenberg installiert. Viele Bundesligaklubs zogen nach. Sitzheizung ist längst Standard. Und Rausch, 68, ist sozusagen der Pionier der Warmsitzer.
Erik Wegener, Autor, München
Am einträglichsten ist das Bank- bzw. Tribünensitzen beim FC Bayern. Und das nur, um die Konkurrenz zu schwächen. Der FC Bayern könnte viel Geld sparen, wenn er auf mein Angebot eingeht und mir nur ein Drittel von dem bezahlt, was Lukas Podolski sich "ersitzt".
Zaungast am 5.12.08 9:46
1.
Was ist daran neu und berichtenswert?
2.
Gibt es keine intessanteren Themen?
3.
Welcher Redakteur hat Langeweile, um solch einen Artikel zu veröffentlichen bzw. in Auftrag zu geben?
4.
Wenn darüber schon berichtet wird - bitte etwas detailierter.
A. Arnold am 4.12.08 13:44
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Eine Kerze haben wir am Adventskranz gerade angezündet, da brennt bei Schalke 04 bereits der gesamte Baum. Nach der jüngsten Niederlage gegen Stuttgart stehen vor allem Manager Andreas Müller und Trainer Fred Rutten im Fokus der Kritik. Die Bild-Zeitung titelte schon: "Müller vor dem Aus", wobei es sich sicher auch um einen Weihnachtswunsch vieler Schalker Fans handelt, die nach dem 0:2 gegen Manchester City das Ende von Müllers Amtszeit gefordert hatten.
Als Nachfolger Müllers, der seit 2006 für die Transferpolitik der Knappen verantwortlich ist, hat sich nun ausgerechnet sein Vorgänger ins Gespräch gebracht. Laut Boulevardpresse wäre Rudi Assauer zumindest übergangsweise bereit, erste Hilfe zu leisten. Auch für Coach Fred Rütten ist für den Fall einer Trennung schon ein Ersatzkandidat am Gerüchtehorizont aufgetaucht. Wie das Fachmagazin Kicker erfahren haben will, gibt es Überlegungen auf Schalke, Erfolgscoach Huub Stevens zurück nach Gelsenkirchen zu holen. Welch ein Szenario: Stevens und Assauer bringen Schalke wieder zum Kreiseln. Wahrscheinlich macht sich auch Co-Trainer Youri Mulder schon warm, um die königsblaue Sturmmisere zu beheben.
Steffen Robioneck, Autor, Köln
Der Rutten hat es von Anfang an nicht gebracht. Die Spieler mit einem niedrigen Grunggehalt ausstatten
und bei unentschieden oder bei Siegen
gibt es Praemie . Wer nicht pariert
Trainer nicht abklatscht und motzt
fliegt sofort raus. Dann geht das schon anders ab, die haben sich doch nach der
Niederlage lächelnd verabschiedet.
Wollen die Spieler uns Fans verArsc..
Viel Glueck heute Abend !!!
Peter Schuette am 3.12.08 19:13
Zurück in die Vergangenheit: Aktionismus pur - nach dem Weggang von Lincoln wurde im Mittelfeld aufgerüstet was das Zeug hält. Müller muss sich sicherlich einige Fragen gefallen lassen (Ze Roberto, Großmüller usw). Die Trainer werden gewechselt, ohne dass sich Änderungen ergeben. Die Mannschaft spielt in dieser Saison bereits vom 1. Spieltag an ohne nennenswerte Durchlagskraft im Sturm. Einen guten Auftritt gab es in Karlsruhe, das war es dann aber auch. Die Krise kommt also eigentlich nicht überraschend. Aber man macht alles an der Punktausbeute fest - es krankt am Spiel (Überlegenheit ohne Chancen bzw. ohne nennenswerte Chancen). Es krankt nicht am Trainer: nach Heynkes lief es doch relativ rund - vor allen Dingen auf einem konstanten Niveau. Nach 15 Spielen jetzt einen Trainer in Frage zu stellen, der nur an 2 Verpflichtungen beteiligt war, ist grober Unfug. Natürlich spielen sie nicht attraktiv, das tun sie seit dem Weggang von Lincoln meist nicht mehr. Wenn sie denn einen "Zehner" ziehen lassen, müssen die Verantwortlichen für Ersatz sorgen. Wenn ich dann einen Rakitic aufbauen will, dann muss ich ihm in Anbetracht seines Alters auch Zeit geben.
Es gibt Tabellenplätze unter dem 5. Platz UND das ausverkaufte Haus ist (nicht nur auf Schalke) nicht garantiert. Die Verantwortlichen sollen mal schön aufpassen, dass der S 04 nicht (wieder) in der Versenkung verschwindet.
Woanders läuft es auch nicht rund: z.B. in Bremen. Dort aber bricht nicht das Chaos aus. So geht es letztlich auch - und es ist günstiger ....
Ralph am 3.12.08 12:18
Liebe Schalker,
es gibt doch auch noch Hoffenheim!
Hier könntet ihr soviel lernen...
am 17.Spieltag gibt's ein 1:5
lg
asaph am 3.12.08 8:35
Viel schlimmer als aktuell kanns ja nicht mehr werden, deshalb wäre Stumpen-Rudi schon ne gute Wahl. Rutten selbst würde ich aber noch etwas Schonfrist zugestehen, der ist schließlich nicht für die verfehlte Transferpolitik der letzten Jahre verantwortlich.
Keule am 2.12.08 20:00
Schalke findet wieder in die Erfolgsspur. Jede Mannschaft hat mal einen Durchhänger. Macht nicht so ein Drama draus, lasst Trainer und Manager in Ruhe arbeiten.
Franz Winterhalter am 2.12.08 18:01
träum weiter
Thali am 2.12.08 16:58
Als Essener freue ich mich unendlich über die Schalker Misere; viel Kohle (oder Gas), viele unglaubliche Fans und viele ahnungslose in allen Gremien des Vereins....bald sehen wir uns in Liga DREI !
Mario1907 am 2.12.08 16:31
das sind schon gute spieler, bloß sie werden nicht richtig hart ran genommen.
Thali am 2.12.08 16:25
das stimmt, aber ohne die passenden spieler wird das nix
roland am 2.12.08 14:57
Hoffentlich kommt Assauer und Stevens zurück. diese leute braucht SCHALKE jetzt.
leipzig-schalker
Thali am 2.12.08 14:30
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Seit mehr als zwei Jahren ist das kölsche Urgestein Lukas Podolski beim FC Bayern, doch die Boulevardpresse in seiner Heimatstadt hat ihn nie so richtig ziehen lassen. Fast täglich wird das Schicksal des verlorenen Sohns, der sich beim FC Bayern nie durchsetzen konnte, breit gewalzt. Nach jedem Spieltag gibt es neue Bilder vom bedröppelten Bankdrücker in München. Und die Sport-Bild titelte: "Drama um Podolski! Er darf nicht zurück nach Köln." Denn nur in seiner Heimat, so die Logik, könne Prinz Poldi endlich wieder glücklich werden.
Nun könnte die unendliche Poldi-Saga tatsächlich die in Köln erwünschte Wendung bekommen: Der FC Bayern, genervt von dem Gezerre, hat eine mögliche Freigabe in der Winterpause signalisiert. Als FC-Manager Michael Meier dann auch erste Sondierungsgespräche bestätigt, bricht der Boulevard sogleich in Jubel aus. Doch wie groß ist die Sehnsucht wirklich? Schon auf der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend (25.11.08), bei dem die Reporter nur nach einem Thema fragen, überwiegt bei den Mitgliedern die Zurückhaltung. In der Bundesliga steht der FC so gut da wie lange nicht, der notorische Fahrstuhlklub ist auf einem guten Weg, erstmals seit 2001 wieder die Klasse halten zu können. Die Sorge der leidgeprüften FC-Fans: Ein Millionen-Einkauf wie Podolski könnte die Gehaltsstruktur und vor allem das Mannschaftsgefüge zerstören: Alles würde sich nur noch um den heimgekehrten Prinzen drehen, so die Befürchtung der Fans. Den schmerzhaften Abschied von ihrem Idol haben die Anhänger innerlich schon längst vollzogen - anders als die Regenbogenpresse.
Christian Mixa, Autor, Köln
die Bayern sollten Poldi sofort nach Köln gehen lassen, er gehört einfach nach Köln! die Bayern haben doch genug gute Stürmer, was wollen die dann noch mit einen Stürmer, der sich nur in Köln zuhause fühlt!!
sascha bremerkamp am13.12.08 20:50
sascha bremerkamp am 13.12.08 20:48
Sehr geehrter Herr Mixa,
Sie reihen sich nahtlos in die Schar der "seriösen" Reporter ein. Tut mir Leid, aber das war ein Negativhöhepunkt aller Blogberichte. Sie lassen mich erahnen, dass da ein kleiner FCB-Fan seinen Unmut ausspricht und vorgäbe FC Köln Fans seien gespalten...Vllt. ist das ihr Wunschdenken?Möglicherweise gönnen sie der Stadt Köln nicht, dass der "verlorene Sohn" nach hause zurückkehrt?Ich bin kein Köln Fan und dennoch kenne ich keinen der sagt, es ist nicht gut wenn er wechselt. Nein, wissen Sie, wir wünschen es uns sogar als Nicht-Köln Fans, dass er wieder mit Freude Fussball spielt und das für den Kölner FC. Einer der wenigen Sportler die dem FCB eine Absage erteilen, weil er den Spaß am Fussball und nicht am Geld wiederfinden will. Die Nation wird gespalten von Berichten wie Ihrem...Geld und Erfolg ist nicht alles im Leben. Lukas Podolski repräsentiert wahrscheinlich einen Großteil aller Zuschauer...Nein zum Geldfussball und ja zum Spaß, der Freude an dieser Sportart und den Fans die sich damit identifizieren. Ich wünsche dem 1.FC Köln und Lukas Podolski alles erdenklich Gute...Man kann sich eben nicht alles kaufen, aber vllt wünschen???Denn: Ich würde nie zum FC Bayern München gehen!!!
Ein Frankfurt Fan
Björn M. am 4.12.08 11:53
Naja ich denke auch das Podolski zurcük zum 1.FC Köln sollte. Ich bin zwar kein Köln Fan, aber ich denke es wäre eine Bereicherung für die BuLi wenn Podolski regelmäßig auflaufen würde.
Hamburger SV am 2.12.08 14:44
Christoph Daum hat einen sehr guten Vorschlag gemacht. Den könnten die beiden Millionäre doch einfach aufgreifen und Schumacher könnte sich für seine Alterssicherung, die vielleicht noch nicht vollständig ist, einen Teil von Poldis Einkommen abtreten lassen.
Rehse
Rehse am 28.11.08 9:27
Jungs, macht Euch keine Köppe.
Der Christian ist der einzige, der mit dem Thema abgeschlossen hat und er denke mal wieder, er ist das Sprachrohr Kölle.
Hakt es einfach unter "nicht im Bilde" ab und jut is.
Jecke Kölle am 26.11.08 18:02
Also ich finds unverschämt wie im Fußball mit Verträgen umgegangen wird. wenn man schlecht spielt oder man auf der Bank sitzt o.ä, haben dann profis ein natürliches anrecht auf vertragsauflösung? Ich find das ziemlich dreist was FC Kölle und Poldi da abziehen. Denn eigentlich hat Poldi Vertrag, und die Bayern wollen /können ihn (mangels Ersatz) nicht gehen lassen. Das Genörgle von poldi, der Druck der Öffentlichkeit (alleine dadurch das poldi ständig ein thema ist) etc. werden möglicherweise dafür sorgen dass sie ihn wider willen gehen lassen müssen. Menschlich ist der Abwanderungswille von poldi ja vielleicht verständlich, aber im wahren Leben gibt es auch so etwas wie Vertragsbindung, Kündigungsfristen etc, an die wir uns alle halten müssen und wollen das mn sich daran hält. Darauf basiert unser Rechtsstaat nun mal. Wäre es nicht der allseitsgeliebte Poldi/gehasste FCB würde die öffentlichkeit das Polditrara anders interpretieren. Ich habe weder Mitleid noch kann ich das Verhalten von Poldi verstehen. Schade drum.
XXX am 26.11.08 17:41
Herr Podolski ist mehrfacher Millionär und der Herr Formel1-Schumi ist Multi-Millionär - jeweils glühende Köln-Fans auf Lebenszeit. Tut euch beide doch zusammen und zahlt dem FC Bayern genau die Ablöse, die vor zweieinhalb Jahren in die Kölner Kassen geflossen sind! Eine Spinnerei - sicherlich - doch diese adäquate Ablöse können eben die verschuldeten Vereinsoberen vom 1.FC Köln nicht stemmen; und der böse FC Bayern will halt keinen Millionärsfußballer verschenken.
Christoph Daum am 26.11.08 17:34
Sehr geehrte Herr Mixa.
Sie irren. Natürlich hat jeder Fan Bedenken ob der Unruhe, Neid im Team und der absoluten Fixierung auf die Person Lukas Podolski. Aber, wie das so mit der Liebe (auch der zum favorisierten Verein) ist: man kann es sich nicht aussuchen, muss alles wagen, um zu gewinnen. Und dass will nicht nur die Presse, der Verein, der Spieler, sondern auch jeder mir bekannte Fan, sei er auch noch so analytisch. Letztlich wird nämlich auch Lukas Podolski dann zeigen müssen, wie ernst es ihm ist, finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, sich aufopferungsvoll für sein Team präsentieren müssen und so gemeinsam mit 10 anderen, wichtigen Spielern ganz sicher auch wieder in dafür sorgen, in der der ARD so wichtigen Rubrik "Tor des Monats" mit dabei sein. Regelmäßig. Schlechter wird der auch ohne Podli sehr gut aufgestellte FC sicher nicht. Gerade Novakovic braucht Unterstützung und sie ergänzen sich einfach optimal.
Ein Traum? Wie jeder große Moment und Gedanke zu Beginn: ja. So wie einst, als Marcel Koller Lukas Podolski das erste mal aufs Feld geschickt hat und dieser Junge am Abend danach sicher auch, wie viele Nächte zuvor, von einer großen Karriere geträumt hat. Nun, mit der nötigen (und den ersten) Erfahrung(en außerhalb von Kölns), weiß er eben, dass ein junger Mann wie er mehr braucht als ein Weltklasse-Team: Freude, Lust am Spiel und,ja, Geborgenheit und auch sowas wie Liebe. Auf jener Ebene wie man eben auch einen Verein liebt. Und man wünscht dieser Liebe nichts, aber auch gar nichts böses, wenn man sich ihr als Fan den perfekten Partner an die Seite wünscht, der sich mit dem ihm identifiziert wie kein zweiter, und so eine Art Traumpaar ergibt: Lukas Podolski und der 1. FC Köln.
uvmann am 26.11.08 15:00
Schöner Kommentar! Der Bericht ist wirklich unterirdisch....
Philipp Peter am 26.11.08 13:50
Also wenn ich diesen Bericht lese kommt mir die Galle hoch!
Auf der Jahreshauptversammlung auf der ich gestern war, wollten 90% der Besucher Poldi zurück, und abgeschlossen mit dem Thema Poldi haben sogar weit mehr als 90% der FC Fans definitiv NICHT!!!
Heinz Müller am 26.11.08 13:38
Wo hat der Autor dieses Textes diese (kritischen) Fans denn gefunden? Habe bisher ausnahmslos positive Reaktionen auf eine mögliche Rückkehr Podolskis unter den Fans vernommen, sofern der Transfer für den FC finanziell machbar ist.
Aber das passt wohl nicht in das Bild, dass die Sportjournalisten gern vom FC stricken wollen... man muss sich wohl damit abfinden, dass jegliche Berichte in der so genannten "seriösen" Journalisten über den FC tendenziös eher negativ gehalten werden.
Geißbock am 26.11.08 13:27
War der Berichterstatter auf der JHV?
Dort ging jemand an das Mikro und sagte (wortlaut nicht mehr genau im Kopf):
Poldi muss einfach nach Köln zurück. Wir lieben Poldi über alles. Wir sind bekloppt nach dem und drehen völlig durch wenn er kommt! Aber Nova, lass dir gesagt sein, wir lieben Euch mindestens genauso. Bitte teile dies auch der Mannschaft mit!!
Dieser Mann hat dafür tosenden Aplauss bekommen. Ich glaube das sagt alles.
Eigentlich liegt es an jedem selber auch die anderen Mannschaftsteile akustisch zu feiern. Das dabei der eine (aktuell Geromel vs. Petit, Nova) mehr geliebt wird als der Andere ist doch normal. Und damit kommen die Jungs auch gut zurecht. Wie war das noch: "Der Star ist die Mannschaft". Das wird Podolski auch selber vorleben, wenn er dann im Winter in Köln aufschlägt.
btw. Das Gehalt ist der Leistung entsprechend - wie überall woanders auch! Wer soll da was wo sprengen?
2FCFAN am 26.11.08 13:25
"Bei den Mitgliedern überwiegt die Zurückhaltung".
"Den schmerzhaften Abschied von ihrem Idol haben die Anhänger innerlich schon längst vollzogen - anders als die Regenbogenpresse."
Auf welcher Mitgliederversammlung war denn der gute Herr Mixa?? Sicher nicht auf der des 1.FC Köln.
Jedenfalls rätselhaft, wie man als angeblich in Köln lebender Autor zu dieser Einschätzung kommen kann.
Horse Badorties am 26.11.08 13:22
Sehr geehrte Herr Mixa.
Sie irren. Natürlich hat jeder Fan Bedenken ob der Unruhe, Neid im Team und der absoluten Fixierung auf die Person Lukas Podolski. Aber, wie das so mit der Liebe (auch der zum favorisierten Verein) ist: man kann es sich nicht aussuchen, muss alles wagen, um zu gewinnen. Und dass will nicht nur die Presse, der Verein, der Spieler, sondern auch jeder mir bekannte Fan, sei er auch noch so analytisch. Letztlich wird nämlich auch Lukas Podolski dann zeigen müssen, wie ernst es ihm ist, finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, sich aufopferungsvoll für sein Team präsentieren müssen und so gemeinsam mit 10 anderen, wichtigen Spielern ganz sicher auch wieder in dafür sorgen, in der der ARD so wichtigen Rubrik "Tor des Monats" mit dabei sein. Regelmäßig. Schlechter wird der auch ohne Podli sehr gut aufgestellte FC sicher nicht. Gerade Novakovic braucht Unterstützung und sie ergänzen sich einfach optimal.
Ein Traum? Wie jeder große Moment und Gedanke zu Beginn: ja. So wie einst, als Marcel Koller Lukas Podolski das erste mal aufs Feld geschickt hat und dieser Junge am Abend danach sicher auch, wie viele Nächte zuvor, von einer großen Karriere geträumt hat. Nun, mit der nötigen (und den ersten) Erfahrung(en außerhalb von Kölns), weiß er eben, dass ein junger Mann wie er mehr braucht als ein Weltklasse-Team: Freude, Lust am Spiel und,ja, Geborgenheit und auch sowas wie Liebe. Auf jener Ebene wie man eben auch einen Verein liebt. Und man wünscht dieser Liebe nichts, aber auch gar nichts böses, wenn man sich ihr als Fan den perfekten Partner an die Seite wünscht, der sich mit dem ihm identifiziert wie kein zweiter, und so eine Art Traumpaar ergibt: Lukas Podolski und der 1. FC Köln.
uvmann am 26.11.08 13:22
aber so langsam kommen mir auch bedenken was passieren könnte wenn poldi hier im winter aufschlägt!
das mannschaftsgefüge könnte auseinander brechen, neid könnte aufkommen, usw.!
ich denke es wäre besser wir würden meier entlassen, bevor er noch mit weiteren spieler verhandelt die annähernd in die kategorie podolski fallen, auch wäre es besser wenn daum wie damals rausgeschmissen würde, er macht mit seinem namen und seiner klasse den verein nur für so spieler marke poldi interessant, und das ist doch nicht gut für das mannschaftsgefüge!
ich wäre dafür das wir lieber mit diesem kader die nächsten 4-5 jahre durchspielen, und wenn wir spieler holen, dann nur als ersatz für die bank, halt wegen dem mannschaftsgefüge und dem neid!
man sollte sich vermehrt auf die regionalliga oder kreisklasse konzentrieren, die spieler kosten nichts, fordern nicht viel gehalt und bringen auch das mannschaftsgefüge nicht durcheiander und neid rufen sie auch nicht hervor!
zudem sollte man rettig zurückholen, seine transfers waren doch genau die, die wir jetzt benötigen!!!
ich sage es euch, WIE WOLLEN KEINE FORTSCHRITT, NEIN WIR WOLLEN STAGNIEREN!
zur not gehen wir wieder in die 2 liga, da haben wir hier doch einige fans die sich wohl pudelwohl gefühlt haben!
also ein ganz klares nein zu poldi, ich würde lieber dem scherz noch einen 4-5 jahresvertrag geben, halt wegen dem neid und dem mannschaftsgefüge!
1FCFAN am 26.11.08 12:45
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Den Fans von Borussia Mönchengladbach trat heute morgen ein Leuchten in die Augen - sofern sie zu den Lesern der Süddeutschen Zeitung zählen. Denn das Münchner Blatt zitierte aus der Autobiographie des italienischen Nationaltorwarts Gianluigi Buffon. Dort bezeichnet der Turiner die Borussia als "Sehnsuchtsverein".
Einige Anhänger der "Fohlen" werden ganz aufgeregt gewesen sein, die Realisten werden sich derweil eingestanden haben, dass es wohl doch nichts wird mit einem Transfer Buffons in der Winterpause. Denn Juventus hat seinen Star jüngst für unverkäuflich erklärt. Und falls die Turiner ihre Meinung jeweils ändern sollten, hat Manchester City Interesse bekundet. Oder besser gesagt: die Ölscheichs von Manchester City.
Dennoch werden die Gladbach-Fans heute mit stolzgeschwellter Brust durchs Leben gehen. "Mönchengladbach - Dieser Name. So lang, so schwierig, dieser Name hat mich immer gereizt. Als kleiner Junge konnte ich ihn kaum aussprechen, eigentlich kann ich es immer noch nicht", schreibt Buffon in seinem Werk "Numero 1".
Die Fans der Borussia und Gianluigi Buffon haben etwas gemeinsam. Sie schwelgen gerne in der Vergangenheit. Der 30-jährige Italiener wäre wohl gerne in den 70-er Jahren am Bökelberg aufgelaufen und hätte gemeinsam mit Günter Netzer, Berti Vogts oder Alan Simonsen Erfolge gefeiert. Und auch die meisten Fans des fünfmaligen Deutschen Meisters, der 1977 zuletzt die Schale holte, bedauern wohl die Tatsache, dass sie als "zu spät Geborene" die großen Triumphe des Traditionsvereins schlichtweg verpasst haben.
Die großen Spiele der Vergangenheit halten die Borussia am Leben und machten sie zum Mythos.Und Liebeserklärungen wie die von Buffon halten die Fans der wieder mal vom Abstieg bedrohten Borussia am Leben. Mönchengladbach hat im Herzen von Gianluigi Buffon einen festen Platz. Und Buffon hat den jetzt auch in den Herzen der Fans der Borussia.
Frank van der Velden, Autor, Köln
...ehm total sinnlos für Gladbach und Buffon
Buffon: spielt dann in der BL um den Abstieg statt in italien um den Titel und in der CL
Gladbach:Müsste um das geld aufzubringen,viele spieler verkaufen und allen spieler das gehalt deutlich kürzen,was die meisten nich mit sich machen lassen und abhauen!!
....Also 0% Wahescheinlichkeit
aba cool wärsw trotzdem...Buffon ina BL hätt was gehabt :)
Oliver am 25.11.08 20:21
Schade das das Geld eine so wichtige, wenn nicht sogar schon eine fundamentale Rolle spielt....
Tim am 25.11.08 18:38
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Waschechte BVB-Fans kommen nicht umhin, in naher Zukunft ihren Kleiderschrank auszubauen. Denn was Borussia Dortmund so alles an Textilien anbietet, ist schon bemerkenswert. Ein Blick in den aktuellen Fankatalog: Gelbes Heimtrikot, schwarz- gelbes Auswärtstrikot, rotes Ausweichtrikot, Torwarttrikot und ein Weihnachtstrikot. Ein Weihnachtstrikot?
Schwarz und ein wenig weiß präsentiert sich das Adventshemdchen in diesem Jahr. Für die Designer war das gewiss eine farbliche Verlegenheitslösung. Schwarz und Gelb sind nun mal keine Weihnachtsfarben. Rot-Weiß wie der Weihnachtsmann kam wegen der Konkurrenz aus Köln und München aber auch nicht in Frage. Tannenbaumgrün ist schon von Werder Bremen blockiert und alles mit Blau verbietet sich wegen Schalke 04 - selbst ein dunkles Blau, das den Himmel über Bethlehem symbolisieren könnte.
Mit dem Weihnachtsfest hat das Trikot also nicht viel zu tun, mit dem Weihnachtsgeschäft schon eher. Das Teil kostet um die 50 Euro. Nicht wenig, wenn man bedenkt, dass die Elf von Jürgen Klopp nur in den drei Heimspielen vor dem Fest mit dem Trikot aufläuft. Vielleicht kommt im Dortmunder Stadion trotzdem ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Noch besser wäre sie natürlich, wenn die Tore im Stadion mit Lametta und Christbaumkugeln geschmückt wären, die Spieler lange, weiße Bart trügen und die Südtribüne vor dem Spiel "Macht hoch die Tür, das Tor macht weit" singen würde.
Stefan Fuckert, Autor, Siegen
Oder ein Adventskalender mit 24 Trikots...hmm okay, doch ne blöde Idee ;)
E... B... am 11.12.08 17:03
vielleicht noch ein verbesserungsvorschlag:
nicht ein, sonder vier weihnachtstrikots. erster advent, zweiter advent .....
und am ende: süsser die kassen nie klingeln!
gut, dass zwischendurch noch fussball gespielt wird!
(ich drück die daumen für das nächste spiel)
hans am 19.11.08 15:51
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Arme Hannover 96- Fans! Erst der holprige Saisonstart und jetzt tritt Trainer Dieter Hecking auch noch gewaltig auf die Spaßbremse. Der hatte das motivierende Faustballen seines Keepers Florian Fromlowitz nach parierten Bällen als "unnötige Show" abgetan. "Das kann er machen, wenn es 2:0 für uns steht!"
Theoretisch ist Heckings Kritik an Fromlowitz nicht ganz unberechtigt. Sein letzter Patzer im Spiel gegen Bochum gehörte in die Kategorie "Pleiten, Pech und Pannen". Anderseits hat der 22-jährige Enke-Vertreter auch schon den einen oder anderen Punkt für die Niedersachsen festgehalten.
Dieter Hecking hat vielleicht vergessen, dass ein erfolgreicher Torwart immer auch ein Stück weit "Entertainer" sein muss. Oliver Kahn lässt grüssen. Florian Fromlowitz ist ein Schüler von Kaiserslauterns Torwartlegende Gerald Ehrmann. Am Betzenberg war Ehrmann Publikumsliebling. Die Fans nannten ihn ehrfurchtsvoll "Tarzan", weil er so herrlich laut und unangepasst war. Als Torwarttrainer vermittelt er das natürlich auch seinem Nachwuchs.
Die Bilanz der Ehrmann- Schule kann sich jedenfalls sehen lassen: Roman Weidenfeller spielt in Dortmund, Bremens Tim Wiese ist jetzt Nationaltorwart und auch Hannovers Florian Fromlowitz könnte eine große Zukunft vor sich haben, wenn Dieter Hecking ihn so sein lässt, wie er ist. Mal Torwart, mal Tarzan. Die Hannover-Fans werden es ihm danken.
Stefan Fuckert, Autor, Siegen
Das Faustballen hat er sich wohl bei den Handballern abgeguckt...da machen die Torhüter das schon lange. und es putscht zuschauer und mitspieler auf. ob man das nun gut findet oder nicht ist eine andere sache.
kiko am 18.11.08 16:58
Jubelverbot?
oh man, wo sind wir denn hingekommen. Sowas gehört doch auch etwas zur Selbstmotivation.
Ein wenig mehr sollten die alteingesessenen Trainern den Spielern schon noch erlauben. Klar Leistung ist alles, aber wenn er ein gutes Spiel macht, warum nicht freuen? Wofür bezahlen die Fans denn?
Gruß
dirk
Fußball & Formel 1 Magazin am 18.11.08 15:40
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Spielerfrauen sind ja in den letzten Jahren irgendwie und ohne wirklich ersichtlichen Grund in den Fokus der Medien geraten. Kein Mensch kann genau sagen, wie es dem "gemeinen" Fußball-Fan geht, aber: Wen interessieren eigentlich diese aufgehübschten Ladies in Designerklamotten?
Neuestes Gerücht in diversen Medien: Die böse betrogene Soul-Röhre Sarah Connor soll nun angeblich ein Verhältnis zu Werder-Star Diego haben. Aha. Diego selbst sagt dazu nur: "Mehr als Reden ist nicht zwischen uns".
Ja ja - Reden. Das tun nun auch diverse Zeitungen, Online-Portale und Fernseh-Sendungen. Man schreibt und redet sich um Kopf und Kragen: Haben sie, oder haben sie nicht? Ist es nur eine weitere Schlagzeile oder ist an der Meldung wirklich etwas dran?
Wenn wir ehrlich sind, interessiert uns das nicht wirklich. Selbst wenn Sarah und Diego ihren "Spaß" mit einander hätten: Können wir uns nicht besser auf den Fußball konzentrieren? Fünf Tore hat Diego bis zum heutigen Tag in der Bundesliga geschossen. Könnte besser sein. Aber Sarah als mögliche Ablenkung? Vermutlich nicht.
In seinem persönlichen Fragebogen auf der Werder-Website nennt er als seinen Lieblingsmusiker unter anderem 50 Cent. Und der ist musikalisch ungefähr soweit von Sarah Connor entfernt, wie die "mögliche Spielerfrau" von einer wirklich bedeutenden Schlagzeile.
Jennifer Dacqué, Autorin, Dortmund
Schließe mich dem an: Uns interessiert es nicht. Und wenn Sie es auch nicht interessiert, dann berichten Sie nicht darüber. Wir sind hier nicht bei Blitz/taff/exclusiv o.ä. Weg mit diesem Blog-Eintrag, bitte.
Martin am 18.11.08 10:35
Scheinbar Stoff genug, darüber zu berichten :P
David am 17.11.08 11:48
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Der VfL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim haben ein Herz für Kinder - zumindest auf der Brust. Beide Vereine laufen beim direkten Duell am 13. Spieltag mit dem Logo der karitativen Aktion auf dem Trikot auf. Wenngleich die meisten Spieler laut Klub-Homepages dem demografischen Wandel noch nicht sehr produktiv entgegen gewirkt haben. Würde die Zahl der Kinder entscheiden, ginge das Duell wie folgt aus.
Im Tor gibt es ein trostloses 0:0 zwischen Daniel Haas und Diego Benaglio. In der Abwehr die 1:0-Führung für Wolfsburg durch Costas Sohn. Im Mittelfeld drehen die Badener dann das Spiel. Jochen Seitz und Francisco Copado (jeweils zwei Kinder) haben nach dem Training offenbar noch Kraft für andere Dinge, während bei Wolfsburg lediglich Jacek Krzynowek mit einem Kind punktet. Auch im Sturm kann Hoffenheim sich durchsetzen, weil Demba Ba einen Sohn aufbietet. Am Ende steht ein klarer 5:2 Sieg für Gastgeber Hoffenheim. Eine Truppe von Einlaufkindern bekäme man damit nicht zusammen. Es sei denn, Wolfsburgs Trainer Felix Magath bringt seinen Nachwuchs mit ins Stadion. Mit seinen sechs Kindern kann er die Partie ohnehin ganz alleine entscheiden..
Stefan Fuckert, Autor, Siegen
Überhaupt ist gar nicht einzusehen, weshalb jene ohnsägliche Werbekampagne des Springer-Verlages hier noch Gegenstand der Sportberichterstattung ist. Gibt es keine relevanteren Themen?
Keule am 15.11.08 16:16
Vielleicht wäre es auch angebracht, dieses etwas andere Duell nicht zu ernst zu nehmen. Aber wenn du einen Koeffizienten für die Altersabhängigkeit in petto hast, kannst du ihn ja hier vorstellen.
Torben am 15.11.08 11:15
Vielleicht wäre es doch angebracht, das Alter in diese herzallerliebste "Berechnung" einzubeziehen. Ein kinderloser Mittdreissiger ist doch um einiges erwähnenswerter als ein noch kinderloser 22-jähriger.
Tobias am 14.11.08 20:39
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In den Spielberichten zu Schalke 04 ist in dieser Saison oft so etwas zu lesen: "Torschusspanik" (gegen Bielefeld), "gellende Pfiffe" (gegen Frankfurt), "desolate Vorstellung" (gegen Köln), "taten sich schwer" (gegen Cottbus). Dazu kommen international zum Teil höchst unansehnliche Spiele wie gegen Apoel Nikosia und Atletico Madrid. Nun könnte man denken, die Vereinsspitze sei mit der unattraktiven Spielweise der eigenen Mannschaft nicht ganz zufrieden. I wo! Manager Andreas Müller klärt in der Sport-Bild auf: "Offensive macht zwar Spaß, aber Defensive gewinnt Titel und wir wollen Titel gewinnen. Deshalb werden wir nie diesen Hurra-Fußball (von Hoffenheim und Bremen, Anm. d. Red.) spielen. Das ist nicht unser Stil."
Den Schalker Fans, die gerne schönen Fußball sehen, dürften angesichts solcher Aussagen keine Tränen der Vorfreude auf die kommende Partie in die Augen treten. Schlimmer noch: Ob sich mit dieser sehr auf die Defensive gerichteten Taktik tatsächlich Titel gewinnen lassen, ist zu bezweifeln. Denn die Statistik zeigt: Um Meister zu werden, braucht man auch einen guten Sturm:
DEUTSCHLAND
Bayern München 2008: beste Abwehr, zweitbester Sturm
VfB Stuttgart 2007: drittbeste Abwehr, zweitbester Sturm,
Bayern München 2006: drittbeste Abwehr, zweitbester Sturm
Bayern München 2005: zweitbeste Abwehr, bester Sturm
Werder Bremen 2004: zweitbeste Abwehr, bester Sturm
Bayern München 2003: beste Abwehr, bester Sturm
Bor. Dortmund 2002: zweitbeste Abwehr, zweitbester Sturm
ENGLAND
Manchester United 2008: beste Abwehr, bester Sturm
Manchester United 2007: zweitbeste Abwehr, bester Sturm
FC Chelsea 2006: beste Abwehr, bester Sturm
SPANIEN
Real Madrid 2008: beste Abwehr, bester Sturm
Real Madrid 2007: drittbeste Abwehr, zweitbester Sturm
FC Barcelona 2006: drittbeste Abwehr, bester Sturm,
SCHALKE 04:
2008: drittbeste Abwehr, sechstbester Sturm (Platz 3)
2007: beste Abwehr, fünftbester Sturm (Platz 2)
2006: zweitbeste Abwehr, achtbester Sturm (Platz 4)
2005: siebtbeste Abwehr, fünftbester Sturm (Platz 2)
2004: sechstbeste Abwehr, neuntbester Sturm (Platz 7)
2003: fünftbeste Abwehr, neuntbester Sturm (Platz 7)
2002: drittbeste Abwehr, neuntbester Sturm (Platz 5)
Seit dem DFB-Pokalsieg 2002 haben die Schalker keinen Titel mehr gewonnen. Und irgendwie hofft man auch nicht, dass die vermeintlichen Weisheiten von Andreas Müller bald wahr werden.
Frank Finkbeiner, Redakteur, Köln
Das ist eine sehr seltsame Deduktion. Schalke hat in der letzten Zeit einfach nicht viel zu bieten spielerisch und das ist ein Fakt. Die neue Offensivwelle der Bundesliga zeigt, dass die Trainer das Prinzip "Der mit einem Tor mehr gewinnt das Spiel" langsam verstanden haben. Und es zahlt sich aus, wie man auch am 3- Stürmer- Prinzip Hoffenheims beobachten kann.
Tobias am 14.11.08 20:36
Rangnick hat schalke guten fussball geziegt. Warum is hoffenheim so gut? Rangnick. Man kann es so sagen, man kann tore machen aber 0 punkte holen aber mit keine gegentore kann man nicht verlieren.
Noah am 14.11.08 2:00
Was soll man noch schreiben ?
Da meint ein Verein wie Schalke gute, bis Europäische Spitzenspieler unter Vertrag zu haben.
Ist denn das gesamte Management in Schalke wirklich so blind ? ( Inklusive Peters und Schnusenberg )
Kurany ist kein Klasse Stürmer, Asamoah zu alt.Alles andere ist einfach nur Mittelmaß und völlig überbewertet.
Warum nicht mit den eigenen Talenten, und einem Trainer der Mut zu einem offensiven Spiel findet.
Und dann vielleicht einen Lukas Podolski ?
Einfach einmal darüber nachdenken
Blitzer am 13.11.08 21:50
Den schönsten und besten Fußball haben die Schalker unter Rangnick gespielt. Seit ihm ist keine Entwicklung in der Mannschaft mehr zu sehen. Aber er musste ja leider gehen. Hoffenheim hat das große Trainerlos gezogen. Welch eine Weitsicht eines Herrn Hopp. Dazu kommt, daß viele Trainer die 3-Punkteregel immer noch nicht verstanden haben. Diese Unentschieden können sie auch perfekt in Schalke.
carstenthehome am 13.11.08 11:54
So ist es halt mit einer Idee/Meinung für einen Artikel: ich picke mir das heraus, was paßt, garniere es mit entsprechenden Zitaten und schon scheint alles passen. Doch ohne viel Mühe hätte man einen Artikel mit einem ganz anderen Tenor schreiben können (sehr offensive Aufstellung mit spielstarken, offensiven Kräften; aufzählen der starken Spiele gegen Bayern, den HSV und PSG). Ich halte die aktuelle Mannschaft insgesamt für so spielstark wie zuletzt die Mannschaft von vor 10 Jahren.
Das Statement von Andreas hingegen zu kommentieren ist mir die Mühe nicht wert, zu flach einfach.
Ulrich am 13.11.08 11:50
Der Minimalismus a la Schalke und die Spielweise in der italienischen Liga machen den Fußball unattraktiv.
Jetzt weiß, ich auch warum Schalke niemals Meister wird. Die Null muß stehen - kontrollierte Offensive - Hualles Humbug!
Wer diesen Fußball liebt, der ißt auch jeden Tag Currywurst mit Pommes oder zur Abwechslung auch mal Frikadelle oder Döner mit Pommes. Und sonntags zur Abwechslung auch mal Schnitzel mit Pommes.
Hurra, daß es Mannschaften wie Bremen und Hoffenheim gibt.
Andreas am 13.11.08 9:58
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Nach dem 2:1 des 1.FC Köln gegen Hannover und Rang acht in der Tabelle können Christoph Daum und seine Jungs eigentlich beschwingt in die fünfte Jahreszeit schunkeln. Allerdings werden an jedem 11.11. in der Domstadt böse Erinnerungen wach - denn Karneval ist Krisenzeit. So hatten die Kölner Fußballfans in den vergangenen drei Spielzeiten in der Bundesliga jeweils am Aschermittwoch einen dicken Kater. 2002, 2004 und 2006 stand der Verein am Tabellenende. Insgesamt konnte der FC nur drei von dreißig Spielen in der Karnevalszeit gewinnen.
Jetzt müssen die Kölner neun Spiele überstehen. Doch Trainer Christoph Daum wird bestimmt für Ruhe sorgen - vielleicht dreht er sogar den Spieß um: Die Pressekonferenz wird zur Prunksitzung, die Kabinenpredigt zur Büttenrede und jeder erfolgreiche Pass wird mit einem Tusch belohnt. Ein Dreigestirn zeichnet sich auch bereits ab: Karnevalsprinz wird Torjäger Milivoje Novakovic, weil auch das Kamellewerfen ein gewisses Maß an Treffsicherheit erfordert. Zeug zur Jungfrau hätte Keeper Faryd Mondragon, vorausgesetzt er hält sein Tor sauber. Und Innenverteidiger Pedro Geromel bietet sich als Bauer an, schließlich beackert er sehr erfolgreich die gegnerischen Offensivabteilungen. Keine schlechten Voraussetzungen also, dass der 1. FC Köln am kommenden Aschermittwoch endlich einen Karnevalsklassiker umschreiben und singen darf: "Am Aschermittwoch ist GAR NIX vorbei."
Stefan Fuckert, Autor, Siegen
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