Nie gab es bei Olympischen Spielen so viele Dopingkontrollen wie in Peking. Aber - sind die Sommerspiele 2008 deshalb auch sauberer als andere? Müssen wir mit großen Dopingskandalen rechnen? Wir interessieren uns für Ihre Meinung!
Kommentare (81)Sehr guter Beitrag. Wurde gerne noch weitere Informationen daruber erhalten.
Besten Dank und gruss
kaviagratsel am 8.05.09 15:05
Ich frage mal die Intentanten der Fernsehanstalten wie die überhaupt dazu kommen die Tour de France nicht mehr Live übertragen zu wollen.Obwohl ein Vertrag bis 2011 besteht.WER ZAHLT ES -WIR GEBÜHRENZAHLER.HALLO, HALLO IHR WERDET VON UNS GEZ-GEBÜHREN-ZAHLER BEZAHLT.VERSTANDEN????-Also fragt uns was wir sehen wollen. Ihr könnt doch nicht einfach entscheiden was WIR sehen wollen und auf der anderen Seite das Geld zum Fenster rausschmeißen. Macht nur weiter so, wir sehen uns dann vor Gericht wieder.Was Ihr mit unseren Gebühren macht kann so wie so keiner Nachvollziehen.Was soll eigentlich die Debatte überhaupt-in jeder Sportart wird gedopt nur will es keiner sehen, obwohl es jeder weiß-moment-kann man bei Schach dopen?
v. Dorn am 17.10.08 16:34
Sehr geehrte Damen und Herren,
das im Sport gedopt wird ist ja nichts Neues. Das beim Radsport besonders viel gedopt wird auch nicht, das die Berichterstattung ausgesetzt wird ist zweischneidig. Nur wenn das Fernsehen wirklich objektiv berichtet würde ich es für fair halten. Das Fernsehen hat in der Vergangenheit oft genug 2te Plätze als schlecht abgetan. Erik Zabel war oft genug unter den ersten 10, auch in diesem Jahr, aber es ist nicht der Star. Im Sport gilt die Devise wie fast überall, der 2te ist der erste Verlierer. Unsere Gesellschaft ist das Problem, nicht der einzelne. Und wenn wir schon dabei sind, bei Olympia sind 300 Dopingberichte verschwunden. Einfach nicht auffindbar. Kein Aufschrei, keine Sonderberichterstattung, nicht mal die Namen der Athleten wurden recherchiert. Das IOC duckt sich und die Reporter auch. Zu groß ist die Macht von China.
Übrigens die Bänker haben sich gedopt mit immer Luftschlössern, wer von diesen muss sich verantworten.
Ach ja im Fussball der ja fast 90% der Berichterstattung im Sport ausmacht, werden Manipulationen als Wettskandal an mafiose Strukturen in Malaysia oder Indonesien geschoben. Die Fussballer und Schiedsrichter aber haben sich bestechen lassen. Motiv wie im Radsport auch: Geld !!!!!
Hendlix am 16.10.08 20:55
Alle Einzellsportarten sind vom Dopping verseucht!
Jeder Sportler sollte so verklagt werden können, das alles was er mit seinem sport verdient hat verlieren muss.
Aber woher stammt das ganze Geld aus dem Radsport?
Die Fernsehgelder oder die Sponsoren reichen nicht aus um das ganze Dopping zu Finanzieren.
Was sponsort die Pharma Indusdrie dazu?
Sind die Sportler nur versuchs Tiere für die Pharma Indusrie ?
Oliver am 8.10.08 9:15
Stoppt alle gelder, für den Leistungssport, Gibt es keine Fernsehgelder haben die teams weniger Geld und damit auch kein Geld mehr für das Doping. woher haben die sportler das geld für soviel Doping ? Radsportler sind keine Fussballer oder Tennisspieler.
Nur ausnahme fahrer haben Millionen bekommen. Ich schaue mir keinen Radsport mehr an und ich bekomme noch mehr Wut wenn aus diesem grund Rund um den henninger Turm abgesagt wird, bei dem ich beim jedermann rennen starten wollte und mich darauf freue.
Oliver am 8.10.08 8:48
Die alte Leier.
Niemand hat es gewollt, aber viele haben gewusst, dass dieser Tag kommen musste.
Wer spätestens jetzt noch glaubt, dass der Radsport (nicht nur der Radsport) sauber ist, dem ist nicht mehr zu helfen.
Nahezu jeden Tag werden neue Rekorde, von relativ jungen und unerfahrenen Sportlern gemeldet und jedes mal werden diese Sportler in den Medien zu Helden gemacht. Nur schon kurze Zeit später passiert es ab und an, dass einer jener sich erwischen lässt, oder es neue Methoden gibt, die das Doping aufdecken.
Ich behaupte, dass es in den nächsten 15+ Jahren kein Radrennen, bei den Medien bericht erstatten, geben wird bei dem kein gedopter Fahrer am Start ist.
Der Radsport muss unter Druck gesetzt werden. Jeder von uns kennt den Slogan „GEZ - schon gezahlt?“ nur da sollte man sich die Frage stellen. „Für was?“ Dafür, dass wir im Sommer ein paar Wochen ein Radrennen sehen, bei dem der Sieger nach einem Jahr immer noch nicht 100% feststeht? Diese Übertragung, welche von unseren Geldern finanziert wird, muss gestoppt werden, oder die nächsten Fernsehverträge so abgeschlossen werden, dass keine Umsummen mehr in diesen Sport/Markt gepumpt werden. Wer möchte denn so etwas noch sehen? Der Radsport hat dieses Jahr noch mal eine Chance bekommen und so wie es momentan aussieht, wurde die Chance nicht nur von einem Profi verspielt. Jetzt sollte die Übertragung wie schon einmal angedroht für ein Jahr ausgesetzt werden.
Klar es wird auch viele saubere Fahrer geben, deren Gesundheit Ihnen lieber ist, als die paar Prozent, die man mit Doping mehr rausholen kann, aber solange der Großteil der „Spitzenfahrer“ nur mit Doping zurecht kommen ist das für mich ein toter Sport!
Axel Beyer am 8.10.08 7:54
"[...] Schritt für Schritt wird dieser Sumpf jetzt ausgehöhlt, jeder Betrüger vom Rad geholt. Im Falle Riccardo Ricco hat es jeder gesehen: Diese Leistungsstärke ist nicht normal. Wegen solchen Sündern wie ihn stehen alle Fahrer unter Generalverdacht. Man weiß nicht, wer sauber ist oder wer sich hat helfen lassen. Deswegen ist noch keine Zeit zum Schulterklopfen bei den Organisatoren. Erleichterung und Genugtuung dürfen herrschen, aber keine Zufriedenheit. Dem Patienten Radsport geht es wieder besser, doch von Heilung kann noch keine Rede sein. [...]"
Das habe ich Ende Juli nach dem Ende der Tour de France in meinem Weblog geschrieben. Nach den aktuellesten Vorfällen könnte man sagen, dass die Szene immun gegen diese Besserung ist.
Respekt, wie man eine ganze Sportart an die Wand fahren kann. Die Fahrer sollten Trikots mit dem Namen der Medikamente und deren Herstellern tragen. So wäre allen geholfen: Die Fahrer und Teams bekommen ihr Geld, die Doping-Pharma bekommen PR.
Aber wer will schon Team EPO-Kortison sehen? Gewinne in materieller Form ersetzen nicht den Verlust von Annerkennung und Wertschätzung.
Denis Scollie am 8.10.08 3:04
Ich denke, der Radsport sollte sich nun endlich eine wirkliche Chance der Selbstreinigung geben. Niemand kann von einem Sieger noch glauben, dass er nicht gedopt hat. Also muss der Laden komplett ausgefegt werden.
Zwei Jahre Auflösung des Profiradsports und Nachdenken können dafür genügen. Danach ist es vielleicht mit neuen Leuten auf dem Rad und hinter den Kulissen möglich, sauberen Sport zu betreiben. Wenn nicht, ist das Thema ohnehin abgehakt, weil es keine Sponsoren mehr geben wird.
GüK am 7.10.08 23:49
Schön ist auch immer, daß Sportler, die lediglich eine Platz > 3 belegen, von den öffentlich-rechtlichen Sportreportern durchaus genüßlich als gewissermaßen 'leere Flaschen' verunglimpft werden, gegen welche Mutanten sie auch immer angetreten sein mögen.
Beim Thema 'Sportler X Beim Doping _erwischt_' gibt man sich wiederum sehr moralisch.
Hybris.
elbe am 7.10.08 21:47
Wen interessiert das eigentlich noch ob ein Schumacher gedopt hat oder nicht? Wir sind schon lange der Illusion an einen ehrlichen und fairen Wettstreit im Sport aufgesessen gewesen und es wird Zeit, dass wir der Realität ins Gesicht sehen: Hochleistungssport ist etwas für die, die sich die Medikamente und die entsprechende Betreuung leisten können. Somit wird es immer langweiliger und im Endeffekt begeht der Sport an dieser Stelle medialen Selbstmord. Das große Geld zerstört sich sein Spielzeug selbst, welch feine Ironie.
Jonas Fredriksson am 7.10.08 21:17
Ich hoffe das ARD und ZDF die Übertragung der Radrennen für nächstes Jahr einstellen. Diesem verseuchten Sport sollte man nicht noch mehr Geld in den ......
Fritz am 7.10.08 20:31
Ich verstehe nicht, wieso dieser Befund erst jetzt (3 Monate später) auftaucht. Die EPO-Tests der 3.Generation standen doch schon während der Tour zur Verfügung und wurden auch erfolgreich eingesetzt z.B. zur Überführung der "Bergkobra" Ricardo Ricco. Die Praxis der verspäteten Nachuntersuchungen zeigt einmal mehr die Doppelmoral aus der Interessensverflechtung: Veranstalter-Radsportverbände-Medien. Oberste Zielsetzung ist eben nicht ein sauberer und gesunder Radsport sondern "The show must go on".
Ich kann nur jedem empfehlen, sich selber öfter mal aufs Rennrad zu setzen und herrlich gemütliche Trainingsrunden zu drehen, anstatt den grenzwertigen Leistungen der großen Stars so viel Beachtung zu schenken.
Ralf (45) - Hobbyradler aus Bielefeld am 7.10.08 19:46
Solange man mit Sport Geld verdienen kann - egal, ob nun als Aktiver o auch als Manager, Veranstalter etc. -, wird es Betrug geben. Das wird sich mit Sicherheit nicht ändern, selbst wenn man - auf die aktiven Sportler bezogen - noch so viele Dopingproben nimmt. Da helfen auch die hartnäckigsten Strafandrohungen nicht!
Allerdings sollten sich Veranstalter, saubere Sportler/innen und Zuschauer nicht durch solche erfolgsversessenen Menschen entmütigen lassen: Mit jedem neuen Jahr wird wieder der eine oder andere "Täter" erwischt, u wenn man die Strafen erhöht (welcher Sünder kann denn bitte nachts ruhig schlafen, wenn er wochenlang sein Gesicht in diversen Zeitungen angeprangert sieht und keine rosige Zukunft mehr in Aussicht hat?), überlegen es sich jedesmal wieder ein paar Sportler zweimal, ob ihnen schneller Erfolg u Geld wirklich das wert sind.
Solange es symphatische Sportler gibt, die mit eigener Freude am Sport uns Zuschauer begeistern, werd ich auch weiterhin - trotz der prominentesten Dopingsünder - viele Sportereignisse verfolgen.
Denn warum sollte man sich durch geld- und ruhmgeile Minderheiten den Spaß verderben lassen?
Martin T. am 7.10.08 19:08
Ich war dieses Jahr als Radtourist bei den Bergetappen der Tour. Die Stimmung war toll, Radsport ist begeisternd. Aber den Unfug mit Neubeginn, dopingfrei etc. will ich nicht mehr hören. Permanent für doof verkauft zu werden... das nervt. Am schlimmsten sind die Manager, Funktionäre (a la Scharping), und Experten.
Mein Vorschlag: Übertragung einstellen, selber fahren!!!
ANABOLOS TESTOSTEROS am 7.10.08 17:11
Bin ich froh, dass die ganzen Qlympiaden vorbei sind !!! Es macht einfach keinen Spaß mehr, sich so vorführen zu lassen und seine freie Zeit zu opfern. Das Qlympische Komitée sowie auch China haben in meinen Augen an Glaubwürdigkeit verloren - oder wie der Chinese sagt, ihr Gesicht verloren. Wem wollen die eigentlich erzählen, sie hätten nichts gewußt etc. ? Fing ja schon bei der Pressefreitheit an. Nur noch Dollarzeichen in den Augen. Schade nur um die wirklich sauberen Sportler, die nur in den hinteren Rängen zu finden sind. Ist der Grundgedanke von Olympia eigentlich ganz vergessen worden ? Schade...
Für mich waren dies meine letzten Olymischen Spiele, ich möchte damit jedenfalls nicht mehr belästigt werden, aber zum Glück hat mein Fernseher ein Ein- und Ausschaltknopf. Ferner hoffe ich, dass meine "Steuergelder" damit nicht verplempert werden.
Edda E. Noé am 20.09.08 1:16
Endlich ist diese Farce vorbei, wobei es irgendwie recht anregend war zu sehen, wie manche zum 100 Meter Weltrekord joggen und noch kräftig in die Kamera lachen, während die Kollegen 10 Meter dahinter um die Platzierungen kämpfen. Dann ein andere Held im Wasser holt mal ganz nebenbei 8 Goldmedallien mit 7 Weltrekorden. Ich denke man hätte die Kosten für die Dopingproben sparen können und für sinnvolle Dinge ausgeben sollen. So ist es doch, als ob man das Geld in den Ofen gibt zum heizen. Aber eins hat dem Ganzen das i-Tüpfelchen aufgesetzt, die Reiter und wie kann das sein, ein deutscher Reiter ist unter den dopenden Athleten. Eigentlich bisher nichts besonderes, kommt schließlich öfter mal vor:-) Aber die Aussage des betreuenden Mediziners, das alle Pferde auf Doping vor Abflug und dann nochmals vor den Spielen kontrolliert wurden, damit sie negativ sind. Gehen da bei ARD und ZDF, den so kritisch recherchierenden Reportern nicht gleich alle Alarmklocken an? Die testen ihre Pferde vorab um sicher zu gehen das sie sauber sind oder zwischen den Zeilen, "wir testen ob nichts mehr nachweisbar ist" würde ich glatt behaupten, warum sollte man sonst solchen Kontrollen durchführen? Kontrollen werden nur vom Verband, der Nada oder Wada durchgeführt und ausgewertet und nicht vom Mediziner der Mannschaft. Na danke und wie schlimm unser Ludger Beerbaum drein schaut, kann mir mal einer sagen wie oft dieser schon in Kontrollen aufgefallen ist? Und trotzdem wird er vom Verband und den Medien geschützt und geduldet... Alles eine ganz traurige Sache, ich bin mal gespannt auf die Deutschland Tour, ob mit dem Thema Doping dort auch so lapidar umgegangen wird wie bei Olympia. Leider wohl nicht, weil da können sich die öffentlich rechtlichen Sender für ihren kritschen Einsatz feiern lassen. Pfui danke, auf diese Scheinheiligkeit kann ich verzichten.
Daniel Wind am 28.08.08 18:17
Hey..
Also ich finde, dass Doping schlecht ist und man den sportlern kaum noch glauben darf.Außerdem ist es Unfair nicht nur für die anderen Sportler die nicht dopen: sondern auch für die begeisterten Zuschauer die sich meiener meinung nach hintergangen fühlen müssten. Denn auch die besten Sportler sind meiner meinung nach gedopt. Nehmen wir z.B. den Schwimmer aus Amerika der kann garnicht ohne Doping gewonnen haben denn er war mehr als eine Länge vor den andern. So und was ich als begeisterte Reitsportlerin nur sagen kann, ist das was der Ahlmann seinem Pferd Köstern damit angetan hat ihn zu dopen is ja wohl klar. Seine Karriere kann der glaube ich vergessen dem Beerbaum konnte man es verzeihen weil er davon nicht wußte,dass es verboten war. Doch Ahlmann wußte, dass es zu den verbotenen supstansen gehörte. Ob man ihm das noch mal verzeiet kann ich nicht sagen ich glaube aber nicht das das passiert.
Caro am 28.08.08 11:25
Super Kommentare, helfen mir echt weiter :D
Finde dopen bei der olympiade eher uncool.
Das Problem ist ja, das so der reine Sport beschmutzt wird.
Hubertus Hummer am 27.08.08 9:44
Doping?
(Fast) überall wird gedopt. Sobald Geld ins Spiel kommt ist die Wahrscheinlichkeit das einige (wenn ncht die Mehrzahl) dopen sehr sehr hoch.
Wenn schon die Mehrzahl dopt, warum dann nicht das Doping freigeben? WEIL es dann schon im Kindesalter beginnt und ein Sportler unter 18 wohl kaum selbst entscheiden kann was er sich antun will. Außerdem ist es das falsche Vorbild für die Jugend.
Olmypia 2008: Wie ist ein Weldrekord über 100m zu erklären, bei dem der Sportler nicht mal durchläuft, der aber weit unter dem liegt was in den dopingverseuchten Zeiten des kalten Krieges gelaufen wurde? Es ist nichts nachgewiesen und solange darf man nichts anderes behaubten, aber waren die gedopten Topsportler in den 70ern und 80ern so viel schlechter, das ein nicht gedopter ihre Leistungen wie nichts wegwischt? Ich kann es mir nicht vorstellen, trotzdem muß man den Sportlern erstmal glauben...
Leider wird man im nachhinein oft eines besseren belehrt.
Sk8ter am 25.08.08 21:20
Ein Argument für die Dopingfreigabe wird wenig beachtet:
Wenn Doping freigegeben wird, können potenzielle Dopingmittel wie Arzneimittel entwickelt und auch zugelassen werden, d.h. neben der strengen Beurteilung aller Nebenwirkungen für die Gesundheit wird in Doppelblindstudien der Effekt der Leistungssteigerung auch statistisch signifikant belegt und nicht nur der isolierte pharmakologische Effekt wie Muskelaufbau etc. Solche Studien gibt es nicht und kann es zur Zeit auch gar nicht geben, bisher gibt es nur Fallstudien. Für zugelassene Arzneimittel, mit denen gedopt wird, könnten solche Doppelblindstudien zur Indikation Leistungssteigerung im Rahmen der Dosisempfehlung ebenfalls durchgeführt werden, außerdem müssen die Hersteller verpflichtet werden, die empfindlichsten Nachweismethoden in allen Details zur Verfügung zu stellen.
Was wäre die Folge: Jeder Athlet kann in einer persönlichen Nutzen/Risikobetrachtung entscheiden, ob er dopen will - mit "sicheren" oder ungeprüften Mitteln - oder ob er das nicht will und muss dann unwiderruflich öffentlich erklären, ob er zur Gruppe der Doper oder Nichtdoper gehören will, mit lebenslangem Ausschluss aus der Nichtdopergruppe, wenn er doch beim Doping erwischt wird.
Leistungssteigerungen durch gezielte Talentauswahl und verbesserte Trainingsbedingungen stünden dann weniger unter Dopingverdacht.
Konsequenterweise würden dann Dop-lympics neben O-lympics durchgeführt und die Öffentlichkeit würde entscheiden, welche X-lympics sie bevorzugt. Den illegalen Labors, die immer wieder ungeprüfte Substanzen bereitstellen, die zunächst nicht nachweisbar sind, würde das Wasser abgegraben.
Diese Überlegungen sind keinesfalls zynisch, sondern als Denkanstoß gemeint. Ich hoffe auf faire Kommentare.
Axel am 24.08.08 12:29
Die Herren Sportmoderatoren fahren auf Kosten der GEZ-Zahler in die Ferne, um Athleten anderer Länder und ihre chinesischen Gastgeber mit Schmutz zu bewerfen und sonnen sich gleichzeitig im Glanz deutscher Goldmedaillien. Den Spaß an Olympia habe ich mir nicht nehmen lassen und auf Eurosport umgeschaltet.
vazquez am 23.08.08 22:17
Lächerlich machen sich doch nur noch unsere
" Luschen", die nichts erreichen und auf andere mit dem Finger zeigen. Wer in unserem Sportsystem Gold erreicht ist dazu auch nicht frei von Zweifeln.So wie Britta Steffen, die ihren eigenen Weg wählte.Einen Dopingweg? Da schwimmt die gesamte deutsche Nationalmannschaft wie im Badeurlaub. Ja die waren Alle sauber, aber eben nur Statisten in einem chinesischen Propagandafilm namens Olympia 2008.Dabei hatten wir doch richtig gute Ex-DDR Dopingtrainer im Team. Aber selbst denen geht inzwischen der Arsch auf Grundeis, lediglich die gute Britta hat noch ne leckere Portion abbekommen.Die einzige echte Goldmedaille war sicherlich die unserer Fünfkämpferin, denn da ist das Niveau noch so wie in anderen Sportarten vor 40 Jahren.Man freut sich doch auch eigentlich mehr über ein nichtentdecktes Dopinggold, als zum Beispiel den 12 Platz unseres Gehers, den man zum Teufel wünscht,weil er es wieder nicht gebracht hat! Also Doping freigeben.Gute Ärzte haben wir doch, und wenn mal ein Sportler dabei drauf geht,kriegt er ein Staatsbegräbnis.Dann haben wir schon in London wieder Alles im Griff. So ist das doch enttäuschend, mit so wenig Gold!Da wünscht man sich ja fast, ein gedopter Chinese zu sein.Good bye Olympia!!!
DoppelDOP am 22.08.08 15:13
warum bloß auf china rumhacken, dass sie ihre leute zwangsdopen? viel schlimmer finde ich die gewalttätigen trainigsmethoden, die die sportler von kindheit an über sich ergehen lassen müssen. da ist das doping nur der letzte feinschliff der goldigen asiaten. ich denke da nur mal an die turnerkinder aus den armen dörfern.
gegen doping selbst habe ich rein gar nichts einzuwenden, wenn der sportler das freiwillig mitmacht und es staatlich, kontrolliert und nicht gesundheitsschädlich betrieben wird. als sportler wäre es mir auch viel lieber, sauberes zeug zu bekommen, was meine leistungen steigert, als irgendsoein mist aus nem schäbigen kellerlabor.
1. die staatliche dopingförderung wäre den illegalen förderern endlich mal im voraus, allein schon durch die finanziellen und personalen möglichkeiten wie auch durch ständigen internationalen austausch.
2. man könnte dann leichterdings die olympischen spiele auf zwei ebenen stattfinden lassen, der ebene der gedopten und die der nicht gedopten sportler. der zuschauer entscheidet dann selbst, ob er sehen will, wie einer 100m unter 9 sekunden joggt, oder ob er sehen will, wie einer dieselbe strecke in 10,5 sekunden rennt.
ich weiß, klingt ziemlich absurd.
Wasim am 21.08.08 13:36
Warum hört niemand auf den Kommentar eines wahren Doping-Experten, beispielsweise den Chef des bekannten Labors für "Nahrungsergänzungsmittel" BALKO, Hr. Victor Conte? Der Mann kennt sich mit der Materie sicher um ein x-faches besser aus, als alle angeblichen Fachleute zusammen, mit Ausnahme einiger weniger Wissenschaftler, denen aber eh niemand Glauben schenken wird. Warum wird eine Sondersendung mit oben genanntem Hr. Conte auf N24 und nicht im deutschen Öffentlich-Rechtlichen-Fernsehen ausgestrahlt? Die Antwort liegt wohl auf der Hand, wenn dieser Herr vor laufender Kamera die Medikationspläne von beispielsweise Marion Jones oder Carl Lewis zeigt und erläutert. Hinzukommt die Aussage, dass seiner Meinung nach kein Mensch ohne Zuhilfenahme leistungsfördernder Mittel (und hier sind nicht Pasta und Müsli gemeint) eine 100m Zeit unter 10sec laufen kann - relativierer sich hier nicht solche Fabelzeiten wie derzeit angeboten, unerheblich ob im Wasser oder auf der Tartanbahn?
Mein Appell an die Herren Berichterstatter: Haben Sie doch mal den Mut, solche Personen live in Ihr Studio einzuladen und zu interviewen. Nur werden wir das sicherlich nicht erleben, wer beschmutzt schon gerne das eigene Nest - soviel zum Thema: Im Zweifel für den Angeklagten!!!
Lasst die Sportler doch dopen soviel sie wollen, die Gesundheit ruinieren sie sich wissentlich selbst, dafür bekommen sie natürlich auch genügend Geld - freie Entscheidung, wem es das Wert ist. Nur sollte man das Geld, was für den lächerlichen, verzweifelten Kampf gegen das Doping aufgewendet wird, zur Rettung von bedrohten Tierarten oder unserer Erde einsetzen (Stichwort: Klima), hier wäre es bei Gott besser aufgehoben als für Menschen auszugeben, welche sich selbst zu Grunde richten.
Reinhard Dunz am 20.08.08 12:48
Die Sommerspiele 2008 sind auf gar keinen Fall sauberer als frühere Veranstaltungen. Der Unterschied liegt maximal darin, daß die Verantwortlichen sensibler auf das Thema reagieren und in den letzten Jahren Tests entwickelt wurden, welche etwaige bekannte Substanzen besser nachweisbar machen. Aber machen wir uns nichts vor, solange es um Geld im Sport geht, wird es immer Doping geben. Trotzdem würde ich behaupten, daß Doping im selben Umfang wie früher, nur auf einer anderen Ebene (Gendoping) betrieben wird.
Thesilent am 19.08.08 17:45
Phelps ist Dopingkönig und nix anderes!
Lächerlich auch das noch nix gefunden wurde?
Die Kontrollen scheinen ja mal wieder sehr intensiv zu sein!
Phelps ist das Pendant zu Armstrong.
WS findet man in 10 Jahren in einer Probe dann auf einmal irgendein Mittelchen --> dann wenn sich hase und igel gute nacht sagen halt!
Matthias am 17.08.08 19:31
Jeder Sportler mit Rückgrat wäre zu hause geblieben. Hat nur leider keiner getan. Ist verständlich, da ja 90% der olympischen Disziplinen auf dem jeweiligen Heimatmarkt gegen null-gehende Marktanteile haben und jeder hofft durch eine glückliche Fügung seine Marginaldisziplin zu Strohfeuerbekanntheit zu verhelfen. Natürlich auch mit Doping. Die "Öffentlich-rechtlichen" interessieren sich überhaupt nicht für Doping, weil sie sich permanent hinter dem gängigen "in dubio pro reo" verstecken. Investigativer Journalismus findet nicht statt, um die sündteuren Spielübertragungen nicht zu gefährden. Gelegentlich China-kritische Journalisten (insbesondere der ARD) sind zu glühenden Chinaverehrern verkommen. Erinnern wir uns daran welch verheerende Folgen Appeasement-Politik bereits gehabt hat. Die Appeasement-Politik gegenüber Dopingsportlern, also dem gros der "Olympioniken", kann nur verheerende Folgen haben.
Sven Richter
Sven Richter am 17.08.08 16:42
Betrug am Bürger, Betrug an der Sportwelt was das Fernsehen hier überträgt. Warum steigen die Intendanten nicht aus? Ich jedenfalls schalte ihr Programm ab.
Kurt Macholt am 17.08.08 15:49
Ich habe jetzt viele Berichte über Doping gelesen und mir auch eine Liste der Dopingfälle im Vorfeld der Olympischen Spiele angesehen. Ich muss dann schon den öffentlich rechtlichen Sendern das erwartetet Misstrauen aussprechen, bzw. die unkonsequente herangehensweise an die verschiedenen Sportarten. Wurde die Tour de France im Jahr 2007 abgeschaltet, wegen flächendeckenden Dopings und dies auch bei anderen Sportveranstaltungen angedroht, haben für mich die deutschen Sender und deren im Hintergrund die Fäden ziehenden Intendanten auf kompletter Ebene versagt und das Wort gebrochen. Man schaue sich nur mal im Gewichtheben diese Flut an Dopingfällen an oder schaut nach Griechenland, wo etliche Athleten mit dem gleichen Dopingmittel aufgeflogen sind oder der Blick nach Russland... Alles Fälle von organisiertem Doping in den entsprechenden Verbänden bzw. Ländern. Ich Frage mich wirklich warum diese Sportarten überhaupt noch im Fernsehen gezeigt werden, genauso wie der 100 Meter Lauf der Herren gestern, wo der Sieger noch langsam ausläuft um seine unrealistische Leistung nicht noch mehr in Zweifel zu ziehen. Nein Danke kann ich nur zu solchem Sport ziehen, da waren mir die sportlichen Leistungen bei der Tour de France noch lieber und sehenswürdiger, welche aber von ihren Reportern mit mehr Zweifeln gesegnet wurden als alles was bisher bei Olympia zu sehen war. Dazu gibt es nur noch zu sagen, das jeder Radsportler öfter und sorgfältiger kontrolliert wird als alle anderen Atlethen die in Peking teilnehmen, was vielleicht auch so gewollt ist, denn würde entsprechend Steroid- und Blutprofile von allen Sportlern angelegt werden, würde es wohl nur noch Zeiten extrem entfernt der Weltrekorde geben und das ist schließlich nicht im Sinne der Verbände und auch nicht im Sinne der TV.
Michael Beck am 17.08.08 15:36
Zunächst wissen wir aus der Wissenschaft - jedes Mittelchen, welches sich ein Chemiker ausdenkt, ist nachweisbar.
Wollen wir diese Mittel denn überhaupt finden??? S107 oder EPO der X.Generation!!!
Wenn ich die kritische Berichterstattung der letzten Jahre bei der Tour de France mit der Berichterstattung der Tour de France 2003 (Bianchi Tour von Jan Ullrich) vergleiche, dann kann ich die Überraschung von Jan Ullrich verstehen.
Ich habe das Interesse an den Rennen von Mr. Phelps verloren. Nach Aussage von "Schwimmexperte" Christian Keller liegt die tolle Leistung von Michael Phelps daran, dass er 4 Jahre Zeit hatte, um sich auf die Olympischen Spiele vorzubereiten - alles andere wäre Spekulation. Michael Groß weiß genau warum er keinen Posten im Profisport einnehmen will. Auf die Frage, wie ein Mensch eine derartige Leistung volbringen kann, war er bislang der einzige Sportler der den Mut hatte und einfach nur sagte:"Ich weiß nicht wie ein Mensch das schafft!!"
Kann mir einer sagen warum Usain Bolt so schnell war - der hatte doch gar keinen high-tech Schwimmanzug an???
An ARD und ZDF!!! Die Sender berichten über die angekündigkten 4500 Dopingproben, als wenn es nicht wirklich schon lange bekannt wäre, dass vor den Spielen die Sportler aufgepumpt werden und nicht fünf Minuten vor einem Rennen, aber wenn ein deutscher Sportler Gold holt ist das auch nicht mehr wichtig.
Wie Johannes B. Kerner den Menschen Michael Johnson behandelt hat war eine Frechheit. So wie er diesen Ex-Profisportler behandelt hat treibt er alle die Zuschauer die immer noch an UNSAUBEREN Spielen zweifeln in die Arme der Doper. DANKE!!!
Michael F. am 16.08.08 20:49
100m-Finale: Weltrekord mit 9.68 und der Sieger (Usain Bolt, JAM) läuft die letzten Meter ähnlich überheblich wie 1988 Ben Johnson aus. Es war DAS Highlight des Tages im Vogelnest und den gedopten Muskelbergen wurde und wird gehuldigt, als wären sie Götter. Warum also auf Doping verzichten??? Es spielt DIE entscheidende Rolle!
Mike R. am 16.08.08 16:58
spritzt euch doch alle was ihr wollt, ich finde es geil was da abgeht, hauptsache unterhaltung. weiter so phelps, hoffentlich rennt der heut auch bei den 100 metern mit und gewinnt, wundern würde es wohl keinen. der hat es drauf, man bin ich heut gespannt heut abend auf das 100 meter finale auch ohne phelps. juchu, das riecht man richtig das testosteron das in der luft liegt.
markus farmasan am 16.08.08 14:38
Peinlich sind nicht nur die gedopten Sportler, vor allen als Vorbild der Jugend.
Peinlich sind auch der Kerner und Co. Dieses oberflächliche geschleimte Gesülse im öffentlich rechlichen Fernsehen gehört auch auf den Index. Für den Typen ist doch alles in zwei Wochen wieder Schnee von gestern. Wozu aufzeigen, das die Eröffnungsfeier für den Zuschauer manipuliert wurde und Doping in bestimmten, medienwirksamen Sportarten (und nicht in allen !!!) zur Normalität geworden ist.
Hier geht es doch eingentlich nur um Olympia, nicht eine Dokusoap oder Actionkracher im Kino. Da wünscht man sich doch die Bilder der 80er Jahre zurück, die zwar optisch mittelmässig waren, aber eben nur den Sport darboten.
Anscheinend verblöden aus Geldgier nicht nur die Funktionäre sonderen auch die Einstellungen der Modaratoren werden immer banaler. Aber was will man vom Kerner schon erwarten...
Joe_Berlijn am 16.08.08 8:17
Der Umgang Ihres Moderators gegen 14:00 Uhr bei den 100-m-Zwischenläufen der Herren ist nun leider bezeichnend für den Umgang mit dem Thema Doping hierzulande. Er zog dabei den Vergleich zwischen dem „sich redlich mühenden deutschen Athleten Unger“ und einem anderen, der mit „9,92 Sekunden kokettierte. Das glaube ich einfach nicht.“ Original-Ton Erstes Deutsches Fernsehen.
Sind wir schon so weit, dass deutsches Mittelmaß für Redlichkeit steht, ausländische Exploits aber unter Generalverdacht gestellt werden? Umgekehrt wäre es einem ausländischen Korrespondenten dann nicht zu verwehren, Überlegungen zwischen Fettlebigkeit des Michels und Trainingsbemühungen deutscher Schwimmer anzustellen.
Man gewinnt den Eindruck, dass der erhobene Zeigefinger als medialer Alternativwettkampf die Unzulänglichkeiten einer Sportnation übertünchen helfen soll. Dass dabei redliche Athleten aus anderen Ländern mit unter die Räder genommen werden, interessiert offensichtlich nicht. Diese Art von Thematisierung ist unappetitlich, unausgegoren und in höchstem Maße unanständig. Eine Entschuldigung tut no
ignaz wrobel am 15.08.08 14:50
Natürlich kann es keine sauberen Spiele geben.Die Verantwortlichen tun dafür aber auch zu wenig.Es kann nicht sein das Heredia ein Interview gibt und darin sagt dass,er heute noch ein super wirkungsvolles Mittel herstellen könnte,das für die Fahnder unauffindbar wäre.Aber Herdia sagt auch das man nur mit Doping keinen WR knacken kann.
RonnieRocket am 14.08.08 22:47
Die Mehrheit der Menschheit will keinen Krieg und trotzdem gibt es den momentan überall.
Die Mehrheit der Menschheit will in einer gesunden Umwelt leben und trotzdem wird momentan die Natur vernichtet.
Die Mehrheit der Menschheit will auch kein Doping und trotzdem wird gedopt wie wahrscheinlich noch nie zuvor.
Wer bestimmt dann dass diese Dinge passieren?
Wir sollten dringend das System überdenken in dem wir leben bevor unsere Kinder in der Hölle aufwachsen müssen.
Peter W. am 14.08.08 16:19
man sollte das ganze nüchtern und ehrlich betrachten. spitzensportler müssen dopen um ihre leistung zu bringen, das weiß auch jeder normal denkende mensch. daher sollte man doping freigeben, wie gestern im bericht hart, aber fair von einem autor gefordert und für jeden grenzwerte festlegen, was blutwerte, leberwerte etc. angehen. ist er darüber, wird der sportler mit einer schutzsperre belegt. und das ganze geld, was heutzutage unnötigerweise in die dopingbekämpfung fließt und deren wirksamkeit mehr als fraglich ist, sollte besser zur krebsforschung etc. verwendet werden um damit wirklich sinnvolles bewirken zu können. doping gab es, gibt es und wird es immer geben, in allen teilen der bevölkerung, ob sportler, manager, arbeiter, angestellter oder unschuldige moderatoren und reporter.
seppl schulz am 14.08.08 16:09
warum berichtet bzw. recherchiert die ard nicht gründlich genug, was hinter den leistungen der sportler steckt? die herren reporter wollen doch sonst immer mit ihrer kritischen berichterstattung glänzen, aber anscheinend geht den verantwortlichen die luft aus, bzw. haben sie angst sich mit den grossen verbänden anzulegen. im radsport hat man es schließlich leichter auf den am boden liegenden invaliden noch einzuschlagen und sich als der grosse kritische berichterstatter feiern zu lassen. als traurig kann ich das nur empfinden. würden die kontrollen nur annähernd so streng geführt werden und blutprofile etc. bei anderen verbänden eingeführt werden, würde es düster aussehen für olympia. dieser tatsache sind sich natürlich die verbände und berichtererstatter bewusst, daher wird einfach mal so gemacht und ab und zu ein schlecht recherchierter alibibericht gesendet, aber lange nicht so gut recherchiert wie sie es im radsport machen. wo sind eigentlich ihre immer so hochgelobten chaperons? da habe ich bisher noch keinen gesehen und wenn der wunderanzug den schwimmern so viel auftrieb und geschwindigkeit bringt, warum trägt dann der erfolgreichste olympionike aller zeit nur eine hose und schwimmt trotzdem schneller als die gesamt weltelite? solche dinge werden wohl gerne übersehen bei ihrem investigativen journalismus. nach dem bericht in spiegel online, weiß wohl jeder was los ist in der sportlerwelt und das nicht erst seit gestern und da gibt es nur zwei möglichkeiten, zuschauen oder umschalten. und da sich viele dessen bewusst sind und trotzdem einschalten, scheint es der bevölkerung auch nicht soviel auszumachen, weil fast jeder normale bürger bei einem dopingtest durchfallen würde, weil viele gar keine ahnung haben, was sie nehmen. über ein interview mit dem mexikanischen drogendealer, der dem spiegel so ein aufschlussreiches interview gegeben hat würden sich sicherlich viele zuschauer sehr freuen.
Berthold Mayr am 14.08.08 16:01
Frage: Warum werden Nationen, deren Verbände keine unangemeldeten Doping Kontrollen von internationalen Kontrolleuren zulassen, nicht automatisch von solchen Events ausgeschlossen, bzw. warum werden solche Events nicht von den restlichen Nationen beukottiert?
Antwort: Weil die Funktionäre der Weltverbände (IOC, FIFA etc.) einfach nur korrupte Gierhälse sind!
Beweise: z.B. Dopingtest: Da entwickeln deutsche Forscher einen Test, der bestimmte Substanzen auch noch mehrere Wochen nach ihrer Einnahme nachweisen kann, und das IOC verwendet ihn nicht sondern statt dessen eine Test der dies lediglich nur wenige Stunden rückwirkend vermag! Nur keine Störungen im Geschäft riskieren, das ist bei der Mafia auch nicht anders!
Davon werden dann unter grossem Getöse 4500 angekündigt ... und schon ist die Weste reingewaschen!
Und wir schauen uns diesen Sch... nicht nur an sondern finanzieren ihn auch noch mit unseren Fernsehgebühren!
Alle ethischen und moralischen Werte gehen den Bach herunter ... nur um die unendliche Gier nach mehr und noch mehr Kohle zu befriedigen!
Ich muss mich leider übergeben gehen ...
Dieter Heinemann am 14.08.08 15:07
Es sieht wohl so aus, als ob solche Leistungen, wie die der Schwimmer, Radfahrer usw. nur durch Doping zu erreichen sind.
Warum legalisieren wir diese Mittel dann also nicht einfach...
Brot und Spiele für das Volk kennen wir doch bereits aus anderen Kulturen.
Ist nicht der Sportler selbst für sich verantwortlich?
tiff am 14.08.08 14:55
Mich überrascht es immer wieder, oder auch nicht, wenn gewisse Nationen ÜBERMENSCHLICHE Leistungen bringen. (Einen Weltrekord aufstellen und dann nur knapp 1h später fast einen zweiten... Da fragt man sich schon ob diese Athleten überhaupt müde werden.)Diese Nationen geben nachweislich jedes Jahr Milliarden für die Forschung in der Chemie aus. Das gegenüber den Dopingkontrollorganen ein zeitlicher Vorsprung vorhanden ist, dürfte jedem klar sein.
Man sollte die Dopingkontrollen nicht nur 8 Jahre, sondern mind. 12 Jahre aufbewahren um im Nachhinein mögliches Doping aufzudecken! Der Dopingsünder sollte dann nicht nur 2 Jahre gesperrt werden, sonder auf Lebenszeit!!!
Michael Zimmermann am 14.08.08 14:46
es doch ganz klar das die nationen die sauber arbeiten am ende, zumindest in den doping relevanten sportarten, oftmals aus der wäsche schauen und natürlich sind auch die deutschen athleten nich vorwurfsfrei. aber das ein athlet wie phelps diese leistung bringt ohne gedopt zu haben ist mir unerklärlich. Außerdem finde ich es eine Frechheit Athleten aus der ehemaligen DDR unter generalverdacht zu stellen, oftmals waren sie es die, die deutsche mannnschaft in den letzten jahren vor einer blamage bewahrt haben und ich glaube auch in der BRD wurde gedopt. zumal man die trainingsmethodik zu DDR zeiten genauso wie die förderung nur als exellent bezeichnen kann, aber leider trainieren diese trainer nun andere nationen siehe rudern (Grossbritannien) und die holen jetzt gold am laufenden band. zu der thematik des übertriebenen trainings kann ich nur sagen das so etwas keine kinderschänderei ist, wir sollten in deutschland bloß langsam wieder zu einem echten leistungswillen zurückfinden und das in allen disziplinen.
t. krüger am 14.08.08 14:16
Ohne Doping geht nichts mehr. Die Frage, ist: "Wie definiere ich doping?" Die meisten definieren es so, dass alles was nicht auf der Dopingliste steht, kein Doping ist. Ausserdem spielt Doping während des Trainings eine viel größere Rolle wie beim Wettkampf. Ohne Hilfmittel, da bin ich mir ganz sicher, schafft niemand die Umfänge und die Intensität im Training, die nötig ist, um solche Zeiten zu schwimmen, zu laufen, den Berg hoch zufahren, die Hantel zu stemmen etc.
casper am 14.08.08 13:27
Das Dopingproblem in Deutschland wird nicht gelöst, wenn ARD und ZDF nur auf Sportler aus anderen Ländern einschlagen.
Alle Sportreporter der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten müssen zuerst vor der eigenen Tür kehren und nichts unter den Teppich.
Warum fragt der Reporter nicht nach, als die deutsche Gewichtheberin Julia Rohde, die Frage nach ihrem letzten Dopingtest nicht beantworten kann. Ist sie dieses Jahr noch nie getestet worden?
Warum stellt sich für keinen Reporter die Frage, warum Franka Dietsch plötzlich unter Bluthochdruck leidet? Ist das nicht die natürlich Folge Dopingmissbrauchs?
Warum berichtet nicht Kristin Otto über die Schwimmwettbewerbe? Sie wäre doch sicher DIE EXPERTIN.
Meine letzte Frage: warum sind die deutschen Leichtathleten so schwach und die Schwerathleten (Kugelstossen, Diskus, Hammer) so stark? Für einen tatsächlich recherchierenden Reporter wäre das eine Aufgabe.
Ich freue mich mit jedem Sportler aus welchem Land auch immer, wenn ich die ehrliche Freude in seinem Gesicht über seine Leistung sehe, auch wenn er nicht gewonnen hat.
So gefällt mir Olympia.
heiner am 14.08.08 12:54
Doping bei Olympia? Natürlich wird gedopt. Nur ist die Technik so gut das es nicht ( immer) rauskommt. 4500 Kontrollen? Bei wem werden die gemacht? Wie ist der Zufallsschlüssel. Ich glaube das ein Schwimmer nicht 8x WR Schwimmen kann und kostant Leistung bringt irgenwann hat jeder seinen Knick. Ich glaube das hier bei Olympia betrogen und gelogen wird! Genau wie es die Ausrichter machen. Machen wir uns nichts vor es geht um Geld und sonst nichts. Das hat seinen Preis, nämlich das die Folgen dann wohl bei den Sportlern so in 5 bis 10 Jahren zu sehen sind. Wenn Eltern Ihren "liebsten" solchen "Trainingsbedingungen" ausetzen ist das für mich auf der gleichen Stufe wie Kinderschänderei. Aber natürlich weiss davon niemand etwas.
Mein Spass an Sport und besonders Olympia, ist mir vergangen. Ich wünsche mir die höchst mögliche Journalistische Aufklärung um den Sportlern die Unfair sind den Spiegel vor zu halten und natürlich auch denen die dahinter Stecken.
Ich mochte immer Leichtathletik aber seid dort gespritzt wird hat sich das für mich erledigt.
Na ja wie dem auch sei ich hoffe das die die es betrifft ruhig schlafen können und nich an den folgen des Dopings an plötzlichem Herztod sterben.
B von Ohlen am 14.08.08 11:34
Ich glaube auch nicht an die "dopingfreie Welt". Nur finde ich, dass dieses Thema bei uns immer dann an Bedeutung gewinnt, wenn z.B. unsere Schwimmer im Wasser fast ersaufen! Ich empfinde es dann auch unfair einem M. Phelps Doping zu unterstellen. Dies hat m.E. für Verbände schon die Alibi-Funktion eigenes Versagen nicht intensiv genug zu hinterfragen UND Maßnahmen zu ergreifen.
VL aus HH am 14.08.08 10:59
Ich bin sicher: fast alle die irgendwo auf den vorderen Rängen dabei sind dopen auf die eine oder andere Art. Wer viel Geld dafür ausgibt kommt ganz weit nach vorne UND wird nicht erwischt, jedenfalls nicht sofort. In 2-3 Jahren werden wir n.m.E. eine Aberkennungswelle für Olympia 2008 erleben, weil dann die Tests da sind, um es nachträglich zu beweisen. Wer wenig Geld ausgibt landet hinten oder wird gleich erwischt.
Das Ganze ist zu einer Farce entartet, die die Gesundheit junger Menschen ruiniert, nur weil sie in eine Leistungstretmühle mit mafiosen Strukturen geraten sind und süchtig gemacht wurden nach dem süssen Duft des Erfolgs im weltweiten Rampenlicht.
Joachim am 14.08.08 10:44
Was ist eigentlich eine praktikable Defnition von "Doping"? Seit der uns bekannten Antike haben Sportler immer versucht durch Einsatz mehr oder minder wirksamer Mittel ihre Leistung zu steigern. Wo ist also die Grenze zwischen "gesunder Ernährung§ und unerlaubtem Doping? Ist es nur eine Frage der Nebenwirkungen?
Ich bin sicher, dass Doping im Sinne des kurzfristigen Aufputschens wegen der Kontrollen nicht mehr so verbreitet ist. Aber ich bin ebenso sicher, dass einige Nationen, die im oberen Bereich des Medaillenspiegels liegen, Verfahren zur Beeinflussung des körperlichen Wachstumsprozesses kennen und einsetzen.
Wolfgangf Lichius am 14.08.08 10:23
Hallo,
sind wir doch mal ehrlich. Was wäre die Olympiade ohne Bestzeiten? Höher, schneller, weiter das ist doch, was heute zählt. Meinen "Vorschreibern" kann ich mich teilweise anschließen aber es ist eben so, das wir niemals mehr "saubere" Sportveranstaltungen haben werden. Lassen wir die Damen und Herren doch einfach ihren "Spass" wenn sie sich mit Mitteln "vollpumpen". Es sind mündige Bürger und der Sponsor erwartet etwas für sein Geld. Ob man anschließend daran erkrankt, ist doch erst einmal zweitrangig. Am Beispiel von Phelps ist es doch klar zu erkennen. Bester Olympionike aller Zeiten. Nächstes Mal ist er nicht dabei, wird aber trotzdem herumgereicht. Irgendwann verblasst sein Stern. Er ist für seine Gesundheit selber verantwortlich und er kann bestimmt auch einmal nein sagen. Alle reden von den Amerikanern. Es gibt keine Nation in der nicht versucht wird, zu dopen. Ich erinner mich noch an den Schwimmern vor 4 Jahren, der seinen Auftritt hatte und erst 3 Minuten später aus dem Becken kam. Diesem Mann und dem Verband gehört heute noch meine Achtung. Das war Olympia, wie es sein sollte. Dabei sein ist alles - ohne Doping.
Tom S. aus AC am 14.08.08 10:22
Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Michael Phelps selbst dann nicht als überführt anzusehen wäre, wenn dem Verband und IOC 2 positive Proben zur Verfügung stünden.
Die Wirtschaftskraft von Phelps ist derart hoch, dass sich keiner mehr traut gegen ihn vorzugehen. Das war bei Carl Lewis schon so, während man Ben Johnson als kleines Licht überführen konnte.
Sport und Wirtschaftskraft sind derart verbandelt, dass es keine Gleichbehandlung mehr gibt, oder glaubt jemand Olympia sei ohne die amerikanischen Großkonzerne noch möglich.
F-J Hoffmann am 14.08.08 9:56
Hallo Zusammen,
für mich ist ganz klar, dass z.B. ein Michael Phelps bis unter die Haarspitzen voll mit Dopingmitteln sein muss!!
Es ist doch vollkommen unrealistisch, wenn er in allen Disziplinen in denen er an den Start geht die Weltrekorde in den letzten Jahren um z.T. mehrere Sekunden nach unten gedrückt werden.
Aber wie bei Lance Armstrong ist es auch bei ihm so, dass in den USA die Dopingforschung anscheinend so gut ist, dass man wahrscheinlich erst in ein paar Jahren wirklich feststellen kann, was er genommen hat.
Mit sensationeller Schwimmtechnik oder einem Schwimmanzug vom Mars hat das auf jeden Fall überhauptnichts zu tun!
Es gilt natürlich grundsätzlich für jede Sportart, dass wer es sich leisten kann auf diese z.Z. unentdeckbaren Dopingmittel setzt. Nur die "armen Schweine" müssen solche Mittel nehmen, die auch heute schon in einer Dopingprobe erkennbar sind.
magicihme am 14.08.08 9:02
Als ehemaliger Schwimmer im System der ehemaligen DDR aufgewachsen habe ich mich ueber die letzten 18 Jahre fuer das Doping geschaehmt. Wenn ich aber sehe was gerade in Beijing passiert muss ich sagen, dass eine Kritin Otto ihre Medallien Ihre Medalien genauso gewonnen hat wie jetzt ein Mike Phelps: grosses Talent, optimale Trainingsbedingungen und beste medizinische Versorgung.
Michael Schulz am 14.08.08 4:56
In der heutigen Zeit, in der technisch alles machbar scheint, müsste es doch möglich sein, einmal die Gesichter von einem dieser Mutantnen heute und von z.B. vor sechs bis acht Jahren mit Abermilliarden Pixel scannen und somit herausfinden können, ob sich die Proportionen signifikant verändert haben, um daraus auf den Gebrauch bestimmter Mittel schließen zu können. Ich hätte noch nicht gehört, dass das bis dato schon mal passiert wäre...
Oder bin ich da komplett auf dem falschen Dampfer ?
Markus Huber am 13.08.08 23:47
Arnold Zweig hat in seinem Buch:"Erziehung vor Verdun"-ich bin mir nicht sicher, ob ich den Titel richtig in Erinnerung habe- über die Gemetzel vor Verdun gesagt:"Sie, die Soldaten, ächzten unter der Last ihrer tierischen Vergangenheit.
Schaun wir mal rum. Ist Peking ein Sonderfall?!
Wilhelm Weber am 13.08.08 22:54
Wer will denn wirklich dopingfreien Sport in einer Gesellschaft, deren Götzen Wachstum und Überbietung sind?!
Axel am 13.08.08 22:08
Nabend Marcus Schenk, glaube Wachstumshormone sind beim Schwimmen nicht der Knackpunkt bzw. Schlüssel zum Erfolg. Besserer und erhöhter Sauerstofftransport im Blut und eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Muskeln. Ein Schwimmer nach dem Körpermodell bzw. FernsehStar HULK nach STH Einnahme wäre ja auch nicht schnell?!
CharlieBrown am 13.08.08 21:55
hallo,
ich war selber schwimmer und bewundere leistungen, wie die von phelps. doch sind seine regenerationszeiten und die auffälligen ohren/nase, welche als zeichen für wachstumshormone gelten schon sehr eindeutig. man kann davon ausgehen, das fast alle, welche in der leichtathletik oder im schwimmen einen endlauf erreichen etwas mit doping zu tun haben, auch die deutschen. wir sind nicht besser als andere, sondern einfach nicht so weit.
marcus schenk am 13.08.08 20:10
Für Spiele ohne Doping muss man:
- die Medallien, "Nationenwertungen", Siegprämien, etc. abschaffen (dabei sein ist ja schließlich alles)
- Profisportlern die Teilnahme verweigern, allen Teilnehmern die gleichen Spesen bezahlen.
-Einzige Wertung von Belang (und meinetwegen auch mit finanziellen Anreizen) wird die Fair-Play-Wertung.
Ansonsten wird es immer Doping bei "Olympischen Spielen" geben.
Klaus am 13.08.08 17:40
Guten Tag,
ich bin sicherlich ein ganz großer Kritiker unserer deutschen "wohlstandsathleten"; vielen dieser verwöhnten Sportler stände eine erfolgsorientiertere Einstellung + Training besser zu Gesicht (... aber was solls schon die finanzielle Unterstützung und das eigene Wohlbefinden laufen ja !).
Wenn wir dann aber auf unsere Sportler einprügeln, nehmen wir hier doch mal das herausragende Beispiel der deutschen Schwimmer/innen dann muß eines nicht werden:
Wie sind diese "Fabelweltrekorde" -vor allem durch den us-amerikanischen Superstar- zu bewerten ?
Jeder "Experte" weiß, das hier neue,noch nicht nachzuweisende Substanzen eingesetzt werden, die die muskuläre Ermüdung nach hinten herausschieben.
Ist es nicht erstaunlich, das grade auf der Schlussbahn "gewisse" Sportler keinerlei muskuläre Ermüdung zeigen?
Training ?
Odaer gar die Mär vom Wunder-Tec-Anzug ???
Schön wäre eine wesentlich fundiertere Berichterstattung über diese wundersamen Leistungsexplosionen; als die ständige Schelte unserer Sportler (die sicherlich eine erfolgsorientiertere Haltung haben sollten, wobei ich hier den Vorständen eine maßgebliche Mitschuld gebe !!!!)
Wenn wir unsere Sportler verbal verprügeln, dann müssen wir ihnen aber auch zugestehen, dieselben Substanzen und Trainingsmethoden zu benutzen,wie diese "Wunderkinder" ...
So, und nun zerreißt mich ruhig in der Luft; an der bitteren Wahrheit über wundersame Leistungsexplosionen bei Großereignissen ändert es jedoch nichts !
In Erwartung eurer Antworten...
Thomas Fischer
Thomas Fischer am 13.08.08 14:41
Werde die Sportler den auch auf die Substanz S107 getestet??Die Rekorde im Schwimmen schreien ja förmlich nach dieser Substanz!
Kalziumionen steuern im Muskel die Kontraktionen.Hierbei werden Kalziumkanäle aus dem sarkoplasmatischen Retikulum freigesetzt. Diese Kanäle werden über einen Ryanodinrezeptor gesteuert. S107 verhindert diesen Austritt.
CharlieBrown am 13.08.08 14:31
Das IOC propagandiert das es alles gegen Doping macht mit dem das es sagt das es bei Olympischen Spielen noch nie so viele Dopingkontrollen wie in Peking gab. Aber was sind 4500 Kontrollen bei über 10000 Athleten??
Christian Puricelli am 13.08.08 8:35
Ich denke, dass in rund 80% der ausgetragenen Sportarten bei Olympia gedopt wird. Kuckt euch doch mal unsere Schwimmer an! Fast alle schwimmen 1 bis 2 Sekunden ihren persönlichen Bestleistungen hinterher. Woran mag das wohl liegen?? Bestimmt ist das Chlor im Schwimmbecken Schuld dran. Das Interview von Angel Heredia (der hier schonmal zitiert wurde) sagt doch alles aus. Ist nachzulesen im Spiegel (online). Solche Typen wie der gibt es massig im Leistungssport. Und wenn ich höre welche Mittel überhaupt nachgewiesen werden können und wie viele etliche Designerdrogen nicht, dann sind die Alibi-Anti-Dopingverfolgungen für die Katz. Trotzdem lassen sich die ganzen Leute (mich da eingeschlossen) wenig beeindrucken. Solche Tatsachen sind mir zwar bekannt, halten mich aber nicht davon ab Hochleistungssport im Fernsehen zu kucken. Das zeigt doch wie leicht wir Menschen zu beeinflussen sind! Meine Meinung ist, dass Topleistungen auf solch hohen Niveau ohne Hilfsmittel nicht dauerhaft möglich sind. Die einen überschreiten die Grenze des Erlaubten - und wer viel Geld hat kann sich die Mittel leisten, die nicht nachgewiesen werden können. Um sonst hat Jan Ullrich auch nicht gesagt: Er habe niemanden betrogen.......
Rene Ulrich am 12.08.08 14:10
Ärgerlich sind auch die Fragen der Kommentatoren an unsere Athleten, warum diese sich nicht auch zwei oder vier Sekunden verbessert haben, obwohl alle sich denken können, was die Antwort ist. Was für ein böses Spiel. Sollen die deutschen Sportler einfach sagen, dass sie aufgrund der deutschen Übermoral in Bezug auf Doping nicht weiter vorne mitspielen? Warum glauben wir Deutschen auf jedem Gebiet den Moralapostel geben zu müssen? Soll es dem deutschen Sportler doch freistehen, sich genauso wie sein amerikanischer Kollege für Doping entscheiden zu können. Mir ist es jedenfalls lieber, dass WIR Medaillen gewinnen, als dass wir den großen Saubermann geben. Die aktuellen Olympischen Spiele haben daher mein Interesse verloren.
Peter Steinhausen am 11.08.08 14:04
leider gehen die öffentlich rechtlichen sender das thema doping weniger offensiv an, als zum beispiel bei der tour de france. ich verstehe nicht, wie man einen ian thorpe, der auch gerade noch mit einem blauen auge davon gekommen ist in sachen doping, vom öffentlich rechtlichen fernsehen eingeladen wird und es normal empfindet, wenn eine australische athletin ihre zeit im schwimmen innerhalb eines jahres um sieben oder acht sekunden verbessert!!! und dann noch die gegenfrage zu stellen wie lange ein jahr denn ist? "zwölf monate, achtzehn monate"... was soll man dazu noch sagen. auf der anderen seite kommt ein michael phelps und unterbietet weltrekorde mit über 1,5 sekunden, das sind welten im schwimmen, vorallem weil der alte weltrekord erst vor acht wochen von ihm selbst aufgestellt wurde und er sich nochmal selbst so enorm steigern konnte. mich würde mal eine wissenschaftliche studie dazu interessieren wieviel prozent sich dieser mann innerhalb des letzten halben jahres gesteigert hat und wie oft er kontrolliert wurde außerhalb des wettkampfs und auf welche mittel? das wäre mal eine nette reportage. und an einem neuen anzug kann das nicht liegen, weil dieser sportler nur eine hose trägt:-)
Stefan am 11.08.08 8:54
Ich zitiere mal Angel Herida (Dopinglieferant von Marion Jones, Maurice Greene und den anderen US-Topläufern der letzten 8 Jahre) zum 100m Finale der Herren: "Von acht Läufern … werden acht gedopt sein."
Andrej Smyslow am 10.08.08 22:52
Als Grieche, dessen Land das Geburtsort der Olympischen Spiele und des Olympischen Ideals im Allgemeinen ist, schäme mich in Grund und Boden als ich mitbekomme, dass griechische Athleten statt mit gutem Beispiel voranzugehen, sich was das Zeug hält dopen lassen, und Griechenland und sich selbst in Verruf bringen.
Kozani am 10.08.08 11:47
Wer den kürzlich ausgestrahlten Fernsehbericht „im Reich der Mittel“ gesehen hat weiß, mit welcher Dreistigkeit alle Facetten des Doping incl. Gen-doping in China auch im Olympiajahr angeboten werden. Ich finde es erfreulich, dass hier aber nahezu alle Kommentare auf den Hintergrund, nämlich die gandenlose Kommerzialisierung hinweisen, die Ihren Ursprung hier in den westlichen Ländern, allen voran in den USA hat und sich leider nicht nur im Sport sondern in sämtlichen Lebensbereichen vollzieht. Wer aber die Gründe für Doping in der gigantischen Werbeveranstaltung „Olympia“ ausmacht, muss sich auch dafür interessieren, warum sich das überhaupt lohnt. Die Antwort ist schnell gefunden:
weil 90 % unserer Mitbürger überall auf der Welt vertrottelte Ignoranten wie wir selbst sind, die nichts anders als genauso große Autos fahren und sinnloses Gerümpel massenhaft konsumieren wollen wie wir auch, bloß weil die Werbung uns das suggeriert. Mit welchem Argument wollen wir das aber den Chinesen oder Indern verwehren?
Wenn überhaupt doch nur damit, dass wir hier im Westen das Ruder radikal herumreißen, aber woher käme dazu wohl der politische Wille?
Mein Lieblingsgedanke dazu ist, dass in allen Demokratien ab morgen die Wählerstimmen nach Bildungsniveau gewichtet werden. Ein kurzer Test bei der Wahl mit 0-1000 Punkten, anschließend wird die Stimme mit der erreichten Punktzahl multipliziert und Ruck-Zuck wären 98 % der verkrachten Existenzen, die uns heute regieren, weg vom Fenster, aber das ist nur ein schöner Traum.
hanjust am 9.08.08 15:07
Na klar, alles verseucht....bin der Meinung gewisse Disziplinen könnte man sogar komplett streichen,Gewichtheben z.B. guckt euch doch die chinesischen Mutanten an.
Man kan auch alle Medaillen in Leichtathletik, Schwimmen und Radsport komplett anzweifeln...merkwürdigerweise hat das Straßenrennen mal wieder ein Spanier gewonnen.
In Bezug auf die amerikanischen Sportler find ich es doch sehr seltsam das gerade im Schwimmen und der Leichtathletik so wenig Dopingfälle auftauchen. Meine Theorie: Es gibt wahrscheinlich noch einige "Balco"-Labore in den USA von denen niemand etwas weiss.Wäre auch sehr merkwürdig wenn es in diesem gewinnträchtigen Bereich nur ein Versorgungsunternehmen gegeben haben soll...Und China: Kannst du jawohl sofort vergessen, siehe ARD-Reportage über Doping in China, die sagt ja wohl alles.
Mein Fazit: Mit einigen Ausnahmen ist das alles wohl ne Farce, mir egal, ich lass mich gerne verarschen ;-)
Matthias Fischer am 9.08.08 14:16
Sauberer werden die Spiele mit Sicherheit nicht, denn es geht ja primär um den Sport als Show. Die Sportler sind nur noch Staffage in dem Spiel, im Vordergrund stehen die kommerziellen Interessen der Verbände, der Sponsoren und die Selbstdarsteller der Politik. Da ist China nicht schlechter und besser als andere Länder. Es muss jeder mit sich selbst ausmachen, ob er sich als Zuschauer vor diesen Karren spannen läßt.
Gedopt wird nahezu von allen mit steigender Rafinesse und großen Chancen nicht erwischt zu werden.
Gerd am 9.08.08 13:41
Na, vor allem China hat doch das große Bedürfnis endlich Anerkennung der Weltgemeinschaft zu erlangen und von der Staatsdiktatur abzulenken. Wie besser als mit Erfolg im Sport, auch wenn man da sonst nicht so in den Ranglisten ganz oben auftaucht, ist das erreichbar. Und wenn man Menschen unterdrückt, warum sollte man vor Doping Halt machen?
Schaun wir mal wie offensichtlich das enden wird.
Volker Weber am 9.08.08 11:51
Klar gibt es Doping bei Olympia. Ansporn zu Doping gibt es genug. Das Doping- Kontrollsystem ist immernoch mangelhaft. Erst wenn ich als Athlet ernsthaft damit rechnen muss, dass der Mensch, bei dem ich mir meinen Stoff besorge (oder spritzen/sonstwas lasse), ein verdeckter Ermittler ist und umgekehrt, dann werden die meisten mit Doping in Verbindung stehenden Leute Angst davor haben. Die jetzigen Kontrollen bringen zu wenig. Wenn ich die Taktik anwende, ein Dopingmittel zu verwenden, das bei Tests nicht erkannt wird (und das gibt es immer), habe ich zu 99 % Erfolg damit. Solange das so ist, wird in erheblichem Ausmaß gedopt.
Paul am 8.08.08 23:44
Ich gehe davon aus, dass Doping eine große Rolle in Peking spielen wird... Wie Thomas Keller vorher bereits geschrieben hat, wird ein enormer Druck von den Verbänden auf die Sportler ausgeübt. Dabei sollte man Athleten die Chance geben bei Events (WM, EM, OS) Erfahrungen zu sammeln. Warum werden Normen in Deutschland an denen anderer Staaten gemessen???
In den letzten Jahren wurden z.B. zahlreiche US-Sprinter des Dopings überführt. Die Sprinter, die jetzt in Peking laufen sind genauso schnell bzw. schneller und dass auf einmal sauber??? Und jetzt sollen deutsche Sprinter es schaffen mit legalen Mitteln in diese "Kreise" zu laufen...naja
Ein weiterer Punkt sind, wie schon vorher angesprochen die Medien und Sponsoren. Athleten haben für eine Goldmedaille in ihren jeweiligen Disziplinen enorme Prämien zugesagt bekommen. In manchen Ländern entsprechen diese das zehn- bis fünfzehnfache eines Jahreseinkommens eines "normalen" Arbeiters... und dies ist für Sportler verführerisch.
Um den Sport "Doping frei" zu machen, wäre es notwendig, dass die verschiedenen Landesverbände, Dopingagenturen, etc. an einem Strang ziehen und alle Dopingsünder für immer sperren...!
Stefan K. am 8.08.08 22:47
Ob mit oder ohne Doping was an den Spielen interessiert ist nicht der Sport oder die Sportler, sondern alles andere was medial ausgebeutet werden kann. Tibet, Internetzensur, Umweltverschmutzung, die Millionen von Wanderarbeiter etc. das "böse Regiem" China. So wie sich der Westen den Spielen bedient, so nutzt dies auch die Weltmacht China. Doping ist in dem Zusammenhang nicht mehr als ein Bonus für noch mehr Schlagzeilen.
Wer doping im spitzen Sport für verwerflich hält sollte sich selbst vielleicht einmal überlegen, wie oft schon der Normalbürger bei seinen täglichen Problemen zu Medikamenten/Drogen /Doping greift.
Schlafmittel, Aspirin, Schmerzmittel um nur drei der Mittel zu nennen mit denen wir jeden Tag unsere Leistungsfähigkeit sicherstellen.
DasLebenistSchön am 8.08.08 22:02
Solange es unehrliche und raffgierige Funktionäre im IOC gibt, die ihren Hals nicht voll genug bekommen, gibt es ja auch für die beteiligten Sportler keinen Anlass, ihrem Sport ehrlich nachzugehen.
Es kann meiner Meinung nach jeder Athlet dopen, hauptsache auf dem Trikot steht auch die verabreichte Substanz.
Mirko Klammer am 8.08.08 20:58
Ich kann Thomas Keller nur recht geben. Bei den hohen Normen wird der olympische Gedanken des "Dabei Seins" von vorn herein ad absurdum geführt, und der Druck, sich zu dopen, doch erst aufgebaut. Allerdings zahle ich die GEZ-Gebühren sehr gern für andere hervorragende Sendungen in den öffentlich-rechtlichen Anstalten: Dokumentarfilme, wissenschaftliche Sendungen, Naturfilme und ganz besonders hervorgehoben: der kulturelle Bereich von Konzert bis Musikerportrait, etwas, was sonst jämmerlich unter den Tisch fallen würde, und das in einem traditionellen Dichter- und Musikerland wie Deutschland.
Egon Ziesmann am 8.08.08 20:46
Die Strafen sind zu gering. Man sollte die Kontrollen ausweiten bei den Spielen und die schwarzen Schafe dann auf Lebenszeit von Sportwettkämpfen ausschließen. Das heißt für die Sportler dann kein Ruhm, kein großes Geld, kein Sponsor.
Aber dazu sind die Verbände zu feige.
Und zu Olympia: Ich habe die Eröffnungsfeier nicht gesehen, da ich solche Regierungen verachte!
Heidi am 8.08.08 20:35
Doping sollte für die Kontrolleure freigegeben werden. Dann müssten sie den Erfindern der Dopingpräparate nicht immer hinterherhinken!
Warum wird die Weitergabe von nicht zugelassenen Medikamenten nicht strenger geregelt?
Warum wird Medizinern, die Doping unterstützt haben, nicht lebenslang die Approbation entzogen, Dealer und Hehler nicht härter bestraft?
Doping muss international gleich bestraft werden. Da sind die Weltverbände gefragt.
Ich finde, die A.S.O. (u.a. Tour de France-Organisator) geht mit gutem Beispiel voran. Wer wegen Doping zu großen Sportereignissen nicht mehr zugelassen wird, verdient auch weniger.
Und wer mit 60 Jahren in der Leichtathletik noch dopt, der wird das immer machen. Und hier spielt Geld gar keine Rolle mehr.
Für viele ist Dabeisein eben nicht alles; auch nicht für den DLV. Normen hoch und Aufwand runter. So lautet hier wohl die Devise.
Und da muss man THOMAS KELLER Recht geben: SO bekämpft man Doping nicht!!!
achim am 8.08.08 19:09
Nachtrag:
im anderen Kommentarbereich schrieb jemand richtigerweise: " Verbände setzen Normen fest, die mit 'normaler' Betreuung der Athleten nicht oder kaum zu erreichen sind."
Damit sind auch die deutschen Verbände gemeint, die manche Sportler nicht fahren liessen, weil sie eine viel zu hohe Norm aufgestellt haben. Warum muss ein deutscher Teilnehmer immer die Chance auf ein Finale haben. Damit macht selbst das deutsche NOK mit beim Doping-Druck.
Ein Grund mehr, das Ganze wirklich zu vergessen.
Thomas Keller am 8.08.08 16:30
Das ist mir jetzt wirklich alles so was von egal... diese Olympischen Spiele werde ich mir gar nicht ansehen. Dafür nachts wach bleiben oder früh aufstehen, das hat man früher gemacht. Heute finden die Spiele in einem undemokratischen Land statt, unter Pressezensur und unter dem Druck von Politik und Kommerz. Die Chinesen werden ganz viele Medaillien holen, weil sie systematisch dopen und vom Rest werden auch viele gedopt sein. Also wozu? Das einzige was wehtut, ist, dass wir den ganzen Schwachsinn mit den GEZ-Gebühren mitbezahlen müssen.
Am besten: Es ist Olympia und keiner sieht hin.
Thomas Keller am 8.08.08 16:26
Sollen sie sich doch dopen, bis sie umfallen. Die populären Sportarten haben sich längst medialisiert und die Sportler sind längst Sklaven der Sponsoren - Nacktfotos im Playboy, Autogrammstunde im Supermarkt, Merchandising bis zum Abwinken.
Die Spiele von Peking 2008 werden öffentlich angezweifelt wie nie: wegen der politischen Situation in China, der Dopingwut vieler Sportler, wegen der gnadenlosen Kommerzialisierung.
Steckt euch Olympia in den A....
spacedrummer am 8.08.08 14:47
Die Spiele werden nie sauber sein, da "Dopingsünder" den Fahndern immer einen Schritt voraus sind, genauso wie im Radsport. Außerdem wird das Doping ja häufig in den Vorbereitungszeiten genutzt, so dass oft eine Kontrolle während der Spiel unwirksam ist. Solange das Geld im Sport eine so große Rolle spielt, wird das Interesse an den Wettkämpfen nachlassen. Der Kommerz ist um ein vielfaches größer als der Sport selbst. Das ist das Problem, was allerdings nie mehr aus der Welt geschafft werden kann, da die Entwicklung des Menschen allgemein in diese Richtung verläuft.
Egon Ziesmann am 8.08.08 14:43
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