Der Anti-Doping-Kampf gerät ins Stocken: Fußballer laufen gegen Meldebestimmungen Sturm. Spaniens Regierung möchte nicht, dass Sportler nachts für Dopingkontrollen geweckt werden. Ist das Kontrollsystem damit gescheitert? Oder wird die Privatspähre der Sportler zurecht geschützt? Uns interessiert Ihre Meinung!
Kommentare (26)Heute startet die Tour de France und ARD und ZDF sind nicht dabei. Der Grund...Dopingvergehen...in der Leichtathletik, Biathlon und in allen anderen Sportarten gibt es Doping, selbst im Reitsport wird wie erst kürzlich wieder festgestellt mit Medikamenten nachgeholfen. Nur hier ist wie eh und je alles im öffentlich rechtlichen Fernsehen zu sehen. Das kann kein Mensch nachvollziehen. Aber vielleicht geht es ja auch gar nicht um den Sport, vielleicht geht es ja um Machtspielchen der Fernsehmacher.
Emma am 4.07.09 16:34
Schon bezeichnend, wie stark gerade die spanischen Sportler und Fußballer sind. Man kann 1 und 1 zusammenzählen, wie lasch Doping in Spanien gehandhabt wird. Hier in Deutschland dürfte es auch noch ein böses Erwachen geben, was den Spitzenfußball angeht, da bin ich hundertprozentig von überzeugt. Die Zahl der NADA-Kontrollen beziehen sich nicht nur auf BL, sondern auch auf sämtliche anderen Ligen, die dem DFB angeschlossen sind. Da kann man sich selbst ausrechnen, wie wenig der Fußball kontrolliert wird. Gerade diejenigen, die Millionen verdienen (natürlich weiß ich, dass das nicht die Regel ist, aber gerade sie sollten sich zurückhalten mit Kritik), haben eine besondere Verantwortung dem Sport gegenüber und sollten sie sich das Motto Fair Play wirklich aneignen, würden sie sich der WADA-Regeln anschließen. Warum soll für den Fußballsport andere Regeln gelten wie für andere Sportarten auch? Sportler 1. und 2. Klasse etwa?
Björn am 28.05.09 18:33
Flächendeckende Dopingkontrolle wird
nie klappen.Deshalb nur Stichproben.
Die Radveranstalungen zeigen das große Zuschauerintersse. Der Ausstieg von ARD/ZDF ist deshalb verbraucherfeindlich. Zum Glück gibt es Eurosport.
Naahs,Heinz am 12.05.09 11:25
dieses "blauäugige" Gehabe über das NICHTVORHANDENSEIN von DOPING im Fußball ist doch absolut lachhaft.
Überall wo Ausdauer eine wichtige Rolle spielt,ist der Reiz leistungssteigernde Mittel einzunehmen,präsent. Genau dafür ist nicht nur das Blutdoping bestens geeignet.....Jedoch ist die "teuflische" Macht des Verheimlichens/Versteckens/Verleugnens beeindruckend. Wie nur konnte der span.Fussballskandal vom enttarnten Blutdopinglabor in Spanien so clever verschleiert werden ? Es scheint wohl doch ein Naturgesetz zu sein: "GELD REGIERT DIE WELT"
Sylvio Mahla am 7.05.09 8:25
Ich glaube kaum, das man entsprechende Dopingversuche die nachts, bzw. im Urlaub stattfinden, bei den Untersuchungen zu normalen Zeiten und bei, bzw. vor Wettkämpfen nicht nachweisen kann. Mit welchem Recht sollen dann die Sportler 24 Stunden am Tag zu Kontrollen bereit stehen. Und wer legt fest, wer, wann und wo kontrolliert wird? Auf diese Art kann man auch einen Sportler absichtlich stören und darauf hoffen, das er seine ungedopte Leistung eventuell nicht abrufen kann.
Thomas Flesch am 3.05.09 19:16
Die ARD sollte aufgrund des Freibriefes zum Dopen durch die FIFA aus der Fußballberichterstattung aussteigen, genauso wie sie aus der Radsportberichterstattung ausgestiegen ist (und damit einen Sport tot gemacht hat). Zitat Spiegel Online:
"Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hat fünf Weltverbänden wegen unzureichender Trainingskontrollen mit Konsequenzen gedroht. "Das betrifft Handball, Volleyball, Turnen, Ringen und Modernen Fünfkampf""
Wieso macht die ARD hier nicht auch Druck?
Aber wer sägt schon an dem Ast auf dem er sitzt, ...
Ulle am 22.04.09 20:32
Sport ohne Doping? Politik ohne Lobbyisten? Wirtschaft ohne Betrug? Wer daran glaubt, gehört selber gesperrt, zum Selbstschutz.
Würde die Presse genauso engergisch über Betrug in wichtigen Bereichen berichten, wie beim Sport...dann wäre die Welt schon etwas besser!
Also: Mich interessiert, was wir zur Kontrolle von Banken, Managern, und der Telekom unternehmen... wer steht hier nachts um 3 mal vor der Tür und will die Aktentasche "live" geöffnet haben? DAS LOHNT SICH !!
Alex am 22.04.09 13:12
Pee(p)-Show
ich beschaeftige mich schon seit einiger Zeit mit den Methoden der NADA, wie Dopingkontrollen durchgefuehrt werden, besonders im Hinblick auf die Peep-Show urinieren unter genauer Sichtkontrolle. Welchen Streß man den Sportlern damit auferlegt, kann man eigentlich nur verstehen, wenn man selbst davon betroffen ist. Frau Prof. Elbe von der Uni Potsdam hat sich damit beschaeftigt und festgestellt, dass etwa 42% der Sportler davon betroffen sind.
Was diese genaue Sichtkontrolle anderes bewirken soll als Angsteinfloessung ist nicht ersichtlich. Wenn an einem Wettkampf 100 Sportler teilnehmen, kommen höchstens 10 fuer einen Platz unter die ersten drei in Frage. Wer von der grossen Zahl der "Mittelmaessigen" kommt dann auf die Idee, sich vor dem Wettkampf ein Kondom mit sauberem Urin in
die Scheide bzw. in den After zu stecken und die Wettkaempfe so zu bestreiten? Mit gesundem Menschenverstand kann man nur annehmen, dass solche Sportler die Ausnahme sind und daher zu vernachlaessigen. Die Methode, sich vor der
Kontrolle ein "Reiskorn" mit Enzym in die Harnroehre zu stecken, kann auch durch eine noch so genaue Sichtkontrolle nicht erkannt werden. Meine Frau und ich haben Selbstversuche gemacht. Die "Reiskornmethode" tut nur weh, ist aeusserst
unangenehm. Meine Frau hat versucht, mit einem 8cm langen und 4cm dicken wassergefuellten Kondom zu laufen, das war
ihr kaum möglich, ausserdem hat sie es nur mit grosser Muehe hereinbekonmmen und auch drin lassen koennen.
Was soll die Sichtkontrolle zuhause? Wenn die Kontrolle irgendwann kommt, muss ja der Sporler 37 Grad warmen sauberen Urin bervorratet haben. Ist das praktisch zu bewerkstelligen? Ich kann mir das nicht vorstellen. Und was die "Reiskornmethode"
betrifft - s.o. Im Endeffekt laeuft es unseres Erachtens nur auf spannerhaftes Angsteinfloessen aus. Zumal die Fa. PWC sich damit bruestet, dass die Kontrolleure meist ehemalige Polizisten oder Soldaten sind, die bei so einer Kontrolle auch schon mal energisch werden sollen. Hier wird das Schamgefuehl der meisten Sportler signifikant verletzt.
Seit mehreren Jahren gibt es den Marker der Firma Ruma, der wird eingenommen und der zu Kontrollierende kann nach ca. 30 Minuten ohne Kontrolle zur Toilette gehen und das Glaeschen ohne Sichtkontrolle voll machen. Diesen Marker setzen
inzwischen JVA's und Suchtkliniken ein. Und dass, obwohl doch bei Inhaftierten eine Sichtkontrolle das nicht so grosse Uebel darstellen sollte.
Bernd und Helene Lange
--
Erstellt mit Operas revolutionärem E-Mai
Bernd Lange am 22.04.09 11:26
Spanien war im Fuentes Skandal schon nicht überzeugend. Da überrascht diese Entscheidung niemanden.
Jürgen Klinsman am 22.04.09 7:57
Das ist die spanische Antwort auf die blödsinnige Abmachung zwischen Fifa und WADA.
Beide Verbände glänzen ja nicht gerade mit Objektivität.
Hiermit ist jede Doping-Kontrolle ad absurdum geführt
R. Nörgler
R. Nörgler am 21.04.09 22:59
Das ist echt kein ernsthafter Anti- Doping- Kampf. Aber was ist auch zu erwarten? Leider ist an vielen Stellen auch in ganz anderen Bereichen als Doping festzustellen, dass Regelungen häufig ganz unabhängig davon, ob man diese effektiv kontrolliert bzw. kontrollieren kann, eingeführt werden. Auch sind immer wieder Regelungen festzustellen, bei denen niemand erklären kann, was für ein Schaden entsteht, wenn man sich an diese nicht hält, wenigstens das ist beim Verbot von Doping nicht der Fall. Der Ehrliche ist also der Dumme. Es ist immer wieder festzustellen, zu was das bei den Leuten (mit zum Teil völlig unterschiedlichen Charakteren) führt: Wenn keinerlei (oder geringe) Gefahr besteht, erwischt zu werden und auch kein Schaden durch einen Verstoß gegen die Regel zu erkennen ist und man womöglich noch ark benachteiligt ist, wenn man sich an eine Regel hält, dann gibt es nur wenige Leute, die sich radikal an die Regel halten. Wer es trotzdem tut, wird schnell zum Verlierer. Dieser Zustand tut unserer Gesellschaft nicht gut. Wir müssen m. E. deutlich weniger Regeln haben, diese müssen mehr als bisher an einem freiheitlichen Grundsatz orientiert sein. Das bedeutet, alles, was erheblichen Schaden anrichtet, muss, sofern man es effektiv kontrollieren kann, auch verboten sein, andererseits darf niemand auch nur zu 1 Euro Geldbuße verurteilt werden, wenn kein Schaden entstanden ist. Denn sowas lässt die Leute denken, wozu sind diese Regelungen eigentlich da? Nicht, um uns vor irgendwas zu schützen, sondern um uns einzuschränken. Und wenn es so weit ist, hält man sich nur noch deshalb an Regeln, um Bestrafungen auszuweichen.
Das ist einfach bei fast allen Leuten in gewissem Maß so und deshalb kann man auch nicht einfach behaupten, dopende Sportler wären allgemein schlechte Menschen.
Aber andererseits muss ich auch sagen, mich schreckt dieser Zustand schon vor Leistungssport ab. Wenn ich jetzt annehme, ich könnte die 100 m nicht in 11 (wie ich es bei Bestform kann), sondern in 10 Sekunden sprinten, mich würde das schon abschrecken. Es ist kein "einfacher" Regelverstoß, wenn man dopt, sondern man macht sich dabei auch leicht selbst kaputt, Dopingmittel können sehr gefährlich sein. Das kann ich überhaupt nicht in Kauf nehmen. Zudem ist das ein sehr blödes Gefühl, wenn man weiß, man steht auf dem Treppchen jetzt nur, weil man gedopt hat. Hätte man nicht gedopt, würde man da jetzt nicht stehen. Ich würde mich wie ein Betrüger fühlen, auch wenn ich wüsste, dass die anderen es auch gemacht haben. Trotzdem kann es immernoch sein, dass das Mittel bei mir besonders effektiv gewirkt hat, dass die anderen es risikoärmer dosiert haben usw.
Paul am 21.04.09 21:29
Kontrollen zu Doping ? Auch nachts ? Langjährige Sperren für alle Doper ??
Dann bitte für alle, auch für die Nichtsportler, die sich mit Nioktin,Alkohol,Hasch,
Speed oder anderem zu höheren Leistungen aufputschen und Auto fahren, andere belästigen oder ahnliches. Aber da ist es ja nur ein kleines Delikt, ein Volkssport, macht doch nix, macht doch jeder. Mann sollte die Kirche im Dorf lassen. Was nachzuweisen ist, wird auch entdeckt werden oder keine bzw kaum Wirkung zum gewünschten Zeitpunkt zeigen.
Ich möcht den Otto Normalverbraucher erleben, der heute sagen muß, was er am 28.8.2009 um 20.30 Uhr macht bzw wo er sich dann aufhält.
PINO am 21.04.09 20:36
Siegen solln sie,aber nicht unter gleichen Bedingungen(OSTEN,ASIEN).Lachhaft.
Lehrer Willibald am 21.04.09 19:31
Gleiches Recht für alle!!! Sportler stehen am Pranger, es wird Zeit, dass sich mal jemand wehrt gegen diese Hexenjagt auf Sportler. Geh in irgendein Konzert, ob Pop oder Oper, da wird niemand kontrolliert, aber die jodeln Dir zugetröhnt etwas vor, da sagt niemand etwas. Diese Leute stehen auch in der Öffentlichkeit.Und in jeder anderen Branche ob Kunst, Politik usw. wird auch nur gedopt. Also Gleiches Recht für alle.
Manfred Ulrich am 21.04.09 19:09
Einerseits finde ich, dass jeder Mensch ein Recht auf Privatsphäre hat, zum Beispiel außerhalb der Arbeitszeit (23-8 Uhr ist für Sportler wohl keine Arbeitszeit).
Ich finde es auch prinzipiell nicht gut, alle Sportler unter einen Generalverdacht zu stellen, dass sie Doping benutzen. Wenn Lidl, Deutsche Bahn etc. alle ihre Mitarbeiter ausspionieren und damit sozusagen unter Generalverdacht stellen, ist ja die Empörung auch groß. Wieso dann nicht bei Sportlern?
Andererseits ist die Natur des Dopings ja so, dass es sich nicht an Arbeitszeiten hält. Deshalb ja die Androhung von Kontrollen zu jeder Zeit.
Worauf es hinaus läuft ist wohl:
Zählt die Privatsphäre des einzelnen Sportler mehr, oder die Forderung der Konsumenten, einen gerechten Wettkampf zu sehen.
Vincent Klinkhamer am 21.04.09 18:33
Ganz gut so
Der Fußball braucht keine Dopingstasi
Nur weil Radsportler und Leichathleten sich nicht an Regeln halten können sollen nun Fußballer die Konsequenzen tragen?
Das ist doch Blödsinn...
Der Grund warum Sportler in anderen Sportarten dopen ist weil es dort jeder macht und sie absolut keine Chance hätten zu konkurrieren, d.h. sie hätten keine Einnahmen mehr und dürften sich nen neuen Job suchen.
Beim Fußball ist das doch eine ganz andere Sachlage... da kann man dopen was man will und wird trotzdem nicht kunkurrenzfähig... und würden alle anderen dopen, dann würde man auch nicht seinen Job verlieren wenn man nicht dopen würde.
TONY_DAMAGER am 21.04.09 18:04
Weiter unten schrieb Herr Mayer:
"Ich bin Fußballfan, trotzdem muss kontrolliert werden."
Sehr geehrter Herr Mayer, ich sage:
Ich bin Fußballfan und genau deshalb muss kontrolliert werden!
Ich werde niemals Fan eines Betrügers oder eines betrügenden Vereins sein.
Martin Schüller am 21.04.09 17:42
Was hilft das ständige Reden über Doping, wenn nicht knallhart durchgegriffen wird.
Hat man gerade jemanden erwischt, dann wird schon die nächste Droge auf dem Markt vorgestellt.
Das ist ein Hase-Igel-Spiel, das täglich von Amateur - und Profisportlern mit den Verbänden und Kontrolleuren absolviert wird.
Der lachende Dritte wird bei diesem Spiel leider immer nur der Dealer sein.
schmoho am 21.04.09 16:49
Kommentar zu nächtlichen Kontrollen..
Diese Dopingkontrollen sind eine Menschenrechtsverletzung ungeheurer Art und zudem eine soziale Hysterie. Soll man doch alle, die im Sport für "Brot und Spiele sorgen", gleich in Fußfesseln legen, nur Biofutter zulassen und tägliche Bekenntnisgebete zum "reinen Sport" verlangen. Bei den nächtlichen Kontrollen amüsiert sich die Gesellschaft derweil in den kokainverseuchten Kunstszenen, die aber, zum Ausgleich, "Konzerte gegen rechts" machen.
Eine Wahngesellschaft.
adler am 21.04.09 16:07
Tja, Spanien schon wieder...
Erst werden die Ermittlungen im Fall Fuentes sabotitert, die Liste der Verdächtigen "gekürzt", dann gewinnen sie im letzten Jahr alle sportlichen Großereignisse (EURO'08,Wimbledon,Tour de France) und jetzt das ! Wer sich fragt, was Doping in diesen Fällen bringen soll, der schaue sich das lauf-intensive Offensivspiel der Spanier (und Barcas) vom ersten bis zum letzten Spiel ohne Zeichen von Ermüdung an, oder Nadals Oberarme (Der auch einer der ersten war, die gegen das neue Meldesystem geredet haben) oder der finde eine bessere Antwort auf die Frage, seit wann "Bergfloh" Carlos Sastre ein dermaßen besserer Zeitfahrer ist als Cadel Evans? Mit anderen Worten: spanische Erfolge im Sport sind doch seit Fuentes nicht mehr ernst zu nehmen. Ihren Unwillen, sogar von höchsten öffentlichen Stellen (Regierung und Justiz!), daran etwas zu ändern, genau das untermauern sie hiermit wieder, und auch zuletzt als die spanische Justiz es dem italienischen CONI(?) untersagt hat Valverde als Fuentes-Kunden zu überführen. Sie wollen offensichtlich nicht ernst genommen werden im Sport, also versuche ich mein bestes dies auch nicht mehr zu tun...
citizennatural am 21.04.09 16:00
Das ist OK! Die Kontrollen im Fußball sind nicht wichtig.
Hermann Gundel am 21.04.09 15:58
Wenn schon, wie wir am Beispiel Hoffenheim gelernt haben, ein Verzug bei den Kontrollen von wenigen Minuten für Manipulationen ausreichen können, genügt eine ganze Nacht allemal zu dopen und zu vertuschen.
Gerade auch im Fußball - wie in allen anderen Sportarten einschließlich Tennis - ist Doping von Nutzen. Das zeigt die Liste der Fußballer aus den spanischen Topclubs, die den Dopingarzt Fuentes aufgesucht haben. Übrigens ließ das spanische Innenministerium im Fall Fuentes damals weitere staatsanwaltschaftliche Untersuchungen stoppen.
Eberhard Baumann am 21.04.09 15:57
Natürlich muss nachts kontrolliert werden. Und natürlich muss auch im Fußball ebenso hart kontrolliert werden, wie im Radsport oder der Leichtathletik. Ein Grund für eine relativ geringe Anzahl an Dopingfällen im Manschaftssport ist die lasche Handhabung bei den Kontrollen. Fußballer koksen, nehmen Amphetamine und vieles vieles mehr. Überall wo es um körperliche Leistungsfähigkeit und viel Geld geht wird gedopt. Auch nachts. Also: Knallhart zu jeder Uhrzeit und in jeder lukrativen Sportart kontrollieren. Bei den Fußballern sowieso!!
Dr. Rakete am 21.04.09 15:57
Ich bin Fußballfan, trotzdem muß meines Erachtens dort genauso kontrolliert werden. Doping verkürzt die Regenerationszeit und ermöglicht härteres Training. Ein verletzter Spieler kommt mit Doping viel schneller wieder auf die Beine. Das könnte Anreiz genug sein, etwas einzuwerfen. Also auch im Fußball Kontrollen und Schluß mit dem Märchen, daß der Nutzen sowieso viel zu gering ist.
Albrecht Mayer am 21.04.09 15:50
Ich finde Dopingkontrollen beim Fußball beispielsweise für fast überflüssig. Wieviel Fälle von Doping gab es in Mannschaftssportarten in den letzten 10 jahren? 1? 2? Und die nur weil einer Haarwuchsmittel genommen hatte. Der Nutzen für einen einzelnen Spieler im Mannschaftssport zu dopen ist viel zu gering.
Beim Radsport muss man mit aller Härte vorgehen, bis es auch der Letzte kapiert hat. Meinetwegen sollen die auch mehrmals nachts kontrollieren.
Icke am 21.04.09 15:27
Wenn nachts nicht kontrolliert werden darf, können wir es ganz lassen mit den Tests.
Rainer Kaufmann am 21.04.09 15:23
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